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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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stossenden Zimmer auch mit Communicationsbffnungen versehen,um durch diese das Schwefelwasserstoffgas weiter leiten zu können.Die vierzehn Quellen, von welchen aher nur vier zu Tagekommen, indess die übrigen unterirdisch gefasst und in Reser-voirs geleitet sind, entspringen aus Lias. Die kräftigste istdie Trinkquelle, welche in einer Stunde 480 badische MaasSchwefelvvasser gibt. Die 100 Schritt davon entfernte Gas-quelle wurde 1831, die Springquelle 1826 erbohrt, letztezeichnet sich durch grosse Ergiebigkeit aus. Die vierte, dieSaalquelle genannt, wird zu häuslichen Verrichtungen undselbst in der Küche benutzt.

Das speeifische Gewicht des Wassers sämmtlicher Quellenist 1002. Es riecht nach Hydrothionsiiure, besonders das derTrinkquelle , indess das Wasser der Springquelle einen mehrsäuerlichen, das der Saalquelle einen mehr adstringirendenund das der vierten Quelle einen mehr bituminösen Geruchverbreitet. Frisch von der Quelle ist es hell und perlend, ander Luft sich trübend und selbst mit einem weisslichgelbenHäutchen sich bedeckend, im Bassin und in den Rühren einenweissgelben, zart und milchig sich anfühlenden Niederschlag abset-zend, der hier Badschlamm genannt wird.

Die Temperatur der Springquelle ist, auf der Oberfläche+ 10'/," R., in der Tiefe +H 0 R., die der übrigen Quellen-j- 9" bis -f 10" R.

Nach Geiger's Analyse vom Jahre 1825 enthält die Trinkquellean flüchtigen Bestandteilen :

hydrothionsaures Gas .....0,25 C. G.

kohlensaures Gas.......2,5 „

Stickgas..........0,625 „

an fixen Bcstandtheilen :schwefelsaures Natron . . ■ . . 0,48 „kohlensaures Natron , zum Theil an

Extractivstoff gebunden . . . 0,09 „

schwefelsaures Kali......0,03 „

schwefelsaure ßittererde .... 0,017 „Chlortalcium (mit Chlornatrium) . 0,03 „kohlensaure Bittererde .... 0,647 „

kohlensaure Kalkerde .....2,62 „

schwefelsaure Kalkerde .... 0,108 „