Druckschrift 
Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
Entstehung
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

SAUERWASSER,

EISENHALTIGE.

Gflaubersalzhaltige, nicht alcalische.

Sie enthalten nach Sigwart * gegen 6 bis 15 Gran schwefel-saures Natron und Vt 0 bis beinahe ein Gran kohlensauresEisenoxydul in 16 Unzen Wasser bei grossem Reichthum anKohlensäure.

fUp«flti>äsau

(früher Rippoldesowe, Ripplinzau, Ripoldesau, Rippoltsau,Rippolzau) im Amtsbezirke AVolfach, zwei Stunden von Griess-bach, vier Stunden von Freudenstadt und fünf Stunden vonWolfach, liegt 1711 par. Fuss über der Mecresfläche, unter48° 26' 27" der Breite und 25" 58' 50" der Länge, am süd-östlichen Fusse des Kniebis, in einem engen, von der Wolfdurchströmten Tliale, welches eine Fortsetzung des SchappacherThaies ist, das in das Kinzigthal mündet. Trotz der hohenLage dieses gegen die Nordostwinde durch die dicht bewach-senen Berge geschützten Curorts ist das Clima nicht rauh, dieLuft rein und gesund, Epidemien sind hier selten, Endemiennicht gekannt.

Der Ursprung von Rippoldsau ist, wie der von so vielen

1 Uebersicht der im Königreich Würtemberg und in den angränzendeGegenden befindlichen Mineralwasser 1836. S. 6,