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Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau : mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal
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Badcabinets sammt den dazu gehörigen Wannen entsprechenebenfalls in jeglicher Beziehung den Anforderungen unsererZeit und dürfen in Bezug auf Einrichtung und Ausstattungnehen die von Rippoldsau gestellt werden.

Die Erwärmung des Badwassers geschieht in einem imSouterrain aufgestellten, hermetisch geschlossenenKessel, welchemdas Wasser unmittelbar aus der Quelle zufliesst, um nachherdurch Bohren in ein ebenfalls hermetisch verschlossenes Reservoirüberzugehen, von wo es abermals durch Röhren in die Bad-cabinets gelangt. Die Einrichtungen sind dabei von der Art,dass sie das Entweichen der flüchtigen Bestandteile möglichstverhindern.

Zweckmässige Anstalten zu Tropf-, Regen-, Schauer-und Sturzbädern, sowie zur seitlichen, herab- und aufsteigendenDouche sind in einem besondern heizbaren Badzimmer vorhan-den und dabei so eingerichtet, das diese verschiedenen Artender Douche zu jedem Grade applicirt werden können.

Zur Anwendung des Wassers in Dampfform ist ein Dampf-bad nach Art der von Gate zu Schwefelräucherungen angege-benen eingerichtet, in welches durch eine Röhre die aus demim Erdgeschoss befindlichen Kessel aufsteigenden Dämpfe gelei-tet werden, indess durch eine zweite Röhre Schwefelwasser-stoffgas hieher gelangt. Mit diesem Dampfbade ist eine Dampf-douche in Verbindung gebracht.

Einen besondern Vorzug besitzt Längenbrücken in denzweckmässig eingerichteten Gasb ädern.

Vermöge eines Druckwerkes wird das Wasser der Gas-quelle durch eine Röhrein ein hermetisch geschlossenes Reservoirgetrieben, aus dem es durch eine besondere Vorrichtung infeine Strahlen zertheilt in einen tiefer gelegenen, ebenfalls her-metisch geschlossenen Behälter fällt, aus welchem mit Schie-bern zum Schliessen versehene Rühren von Zink in die zumGebrauche des Gases bestimmten Zimmer aufsteigen. Die andas Wasser gebundenen Gasarten, das kohlensaure, das Schwefel-wasserstoff- und das Stickstoffgas werden durch die feineZertheilung und Erschütterung frei, und dringen mit Zurück-lassung der zu Boden sinkenden Kohlensäure durch die Röhrenin die Gascabinets.

In neuester Zeit wurden die an diese Inhalationscabinets

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