169
Kieselerde.........0,17 C. G.
kohlensaures Eisenoxydul .... 0,0533 „
schwefelhaltiges Harz.....0,055 „
Extractivstoff....... 0,26 „
Manganoxyd ) gAlaunerde )Die Springquelle zeigt einen grossem Gehalt an Kohlen-säure, als die übrigen Quellen, die Gasquelle einen grossemGehalt an Bitumen und Hydrothionsäure.
Das Langenbrücker Wasser hat seine wirksamen Stoffenicht allein in der Hydrothionsäure, sondern auch im Bitumen,in der kohlensauren Kalkerde und in dem Stickstoffgehalte.Es vermehrt die Esslust, befordert die Verdauung und denStuhlgang, belebt die Thätigkeit der Bronchialschleimhaut, derHarnorgane, der äussern Haut und des Blutumlaufs, vor allemeiner gesteigerten Venosität entgegenwirkend.
Heilsam zeigt es sich nach Hergt und andern hei chro-nischen Hautausschlägen, hesonders bei der Krätze, dem Milch-schorfe, den trocknen, feuchten und fressenden Flechten, beiherpetischen Pussgeschwüren, sowie auch hei solchen, welchedurch Anomalien des Monatflusses oder durch Hämorrhoidenbedingt sind, bei Rheumatismen, hei krankhaft gesteigerterHautthätigkeit (Hydrosis) hei chronischen Leiden des Kehl-kopfes und der Luftröhre, der Bronchien und der Lungennamentlich in dem ersten Stadium der Schleimschwindsucht,iii welchen Zuständen das Einathmen des Gases namentlichgünstige Wirkungen hervorruft. Man darf um so sicherer aufgute Resultate rechnen, wenn die Brustaffection in Folge einesunterdrückten Hautausschlags , oder von Menstruationsstörungen,oder von Unterdrückung fliessender Hämorrhoiden entstand.
Wenn es sich von Krankheiten der Athmungsorgane han-delt, so passt ausser den Gaseinathmungen noch der innerlicheGebrauch des Wassers mit warmer Milch oder Molken, indessBäder hier nicht entsprechen.
Hergt, Seither und Rees rühmen die ausgezeichnetenWirkungen des hiesigen Mineralwassers in allen Krankheiten,welche als der Ausdruck prävalirender Venosität angesehenwerden, daher bei Stockungen im Pfortadersystem, Anschop-pungen in den Unterleibsorganen, und daraus hervorgehender
in