EINGEGANGENE BADER.
4Fanflm(lcmbrtd) ;
ein Marktflecken mit ungefähr 1000 Seelen, drei Stunden vonCarlsruhe und ebenso weit von Durlach, vierthalb Stunden vonPforzheim, diente dem Grossherzoge Carl Friedrich als Sommer-aufenthalt, während welcher Zeit er das seifenartige und weicheWasser der hiesigen Quelle zu Bädern zu benutzen pflegte.Dies veranlasste die Einrichtung einiger Badzimmer in einemherrschaftlichen Gebäude neben der Quelle, in welchen vonEinheimischen und Fremden gebadet wurde.
Im Jahre 1821 unternahm Kölreuter eine chemische Ana-lyse des Wassers und fand in 16 Unzen
salzsaure Tbonerde mit freier Kohlensäure i j, 0 Gr.
erdharzigen Extractivstoff mit einer Spur
von Schwefel..........%„ „
%o Gr.Seit zehn Jahren existirt die Badeinrichtung nicht mehr,und an ihre Stelle ist eine chemische Bleiche getreten, wozunamentlich auch das Wasser der erwähnten Quellen beutzt wird.
Kurze wahrhafte Anmerkungen und Nachrichten von dess Langenstein-bacher Trink- und Badwassers vielfaltigem Nutzen. Carls-Ruh1726. 8. 19. S.