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Repetitorium der organischen Chemie : mit besonderer Rücksicht auf d. Studirenden d. Medicin u. Pharmacie ; mit 11 Holzstichen
Entstehung
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C 4 Gruppe.

Butylverbindungen.

In der Butylreihe sind naturgemäss die Isomeriefällezahlreicher und mannigfaltiger als in den vorhergehendenKeinen. Schon die von uns angenommene Grundverbindung,die des Kohlenstoffs mit dem Wasserstoff, C4H10, repräsentirtnicht mehr einen Körper, sondern tritt in zwei Modifica-tionen auf, je nachdem im Propylwasserstoff:

CH3 CH2 CH3,von welchem der ButylWasserstoff sich ableiten lässt, einWasserstoffatom des CH3 oder des CHa durch Methyl CH 3vertreten ist. Wir haben also:

CH 3 ~CH 2 _ CH 2 "CH 3 Butyl was serstoffund CH 3 CH CH3 Isobutylwasserstoff.

CH 3

Ferner leuchtet ein, dass durch Substituirung irgend einesElements oder eines Atomcomplexes für ein H der beidenButylwasserstoffe je zwei Körper entstehen können, je nach-dem diese Substituirung im normalem Butylwasserstoff imCH3 oder im CH 2 , im Isobutylwasserstoff im CH 3 oder imCH statthat. So gelangen wir also schon bei der Substi-tuirung eines Atoms zu vier Isomeren, und selbstverständlichwächst diese Zahl noch bei weiterer Substituirung.

Aber weder sind alle denkbaren Substitutionsfalle ausgeführtworden, noch werden wir alle schon ausgeführten hier erwähnen,wir müssen uns damit begnügen, die wichtigsten nur hervorzuheben.

1) Normales Butyl chlorid, CH;f CH. 2 ~CILTCH. 2 C1, aus dementsprechenden Alkohol mit gasförmiger Salzsäure dargestellt, sie-det bei 78°.