Senföl.
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stehen und destillirt sie alsdann mit Wasser. Man kann das Senfölauch aus Jodallyl und Sulfocyankalium darstellen.
Das Senföl ist eine farblose, bei 148 ° siedende Flüssig-keit von stechendem, die Augen zu Thränen reizendem Ge-ruch, unlöslich in Wasser. Auf der Haut zieht es Blasen.Durch Ammoniak wird es in den Ally 1 sulfo harnst off oder
Thiosinamin, CS
NH.C.,11,,,
NH 2
übergeführt. BeimErwärmen mitBlei-
<NTT C TTNHoV"Sulfocy anallyl, C 3 H 5 ~SCN, entsteht bei der Einwirkung vonChlor-, Brom- oder Jodallyl auf Sulfocyankalium in der Kälte undist eine eigentümlich riechende Flüssigkeit, welche bei derDestillation zu Senföl sich umsetzt.
r\ TTV\Allylsulfid oder Knoblauchöl q tj! )S. Es ist in
den Zwiebeln des Knoblauchs (Allium satioum) enthalten undwird daraus durch Destillation mit Wasser gewonnen, kannaber auch aus dem Allylchlorid mittelst Kaliumsulfid, K 2 8,dargestellt werden:
2C 3 H 5 C1 + K 2 S = (C 3 H 5 ) 2 S + 2KJ,
und ist eine farblose, nach Knoblauch riechende, in Wasserschwer lösliche, bei 140 ° siedende Flüssigkeit, die mit einigenMetallsalzen, namentlich Quecksilberchlorid, krystallisirendeVerbindungen bildet.
Die Harnsäure und ihre Derivate, welche in die Cg-Gruppegehören, weil in ihnen höchstens drei unter einander verbundeneKohlenstoffatome enthalten sind, werden wir der Uebersieht halberspäter in geschlossener Reihenfolge abhandeln.