Aromatische Körper.
Wir gelangen nun zu einer Keihe von Körpern, welchein ihrem Verhalten viele gemeinsame, von den bis jetzt be-trachteten Verbindungen, welche man gewöhnlich Fettkörpernennt, verschiedene Eigenthümlichkeiten zeigen und dahergetrennt von denselben abgehandelt werden können. Sie sindim Durchschnitt kohlenstofl'reicher als die Fettkörper, gebenbei Zersetzungen als Hauptproduct stets wieder einen in dieseKlasse gehörigen Körper, können ohne tiefgreifende Zersetzungdes Molecüls nicht in Fettkörper übergeführt werden, ebensowie jene im Allgemeinen ohne tiefgreifende Zersetzungen indiese nicht verwandelt werden können.
Sie leiten sich alle, ebenso wie die Fettkörper vomGrubengas, von einem Kohlenwasserstoff her, der CeHo zu-sammengesetzt ist, also in die Klasse GJIzn-e gehört. Ueberdie Constitution dieses Körpers herrscht jetzt allgemein dieAnsicht, dass die sechs Kohlenstoffe abwechselnd mit je einerund je zwei Affinitäten an einander haften, und dass derletzte Kohlenstoff wieder an den ersten gebunden ist, dasssie also eine geschlossene ringförmige Kette bilden:< CH=CB~CH=CH~CH=C H >
oder:
H
ITC
C"H
ITC
C H
-c/
IH