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Hydrocyklisehe Carbonsäuren
CO^R-HCg CH 2 S ' M LH 2 C pCH-CO^RCOjOR]
CO
co 2 b.-k/ \h 2 gibtn -
H 2 C CH-COzRCO
OH
co*- Ah,
H,C C-C0 2 R\ c //
l
2 Mol. Bernsteinsäureester p-Diketohexamothylen- p-Dioxydihydroterephtal-
dicarbonsäure säure
Ueber die Constitution vgl. B. 22, 2168; 24, 2687 ff — Der Succinylbern-steinsäureester entsteht auch aus Dioxyterophtalsäureester durch Eeduction mit Zn u. C1H.
Der Succinylbernsteinsäurediäthylester krystallisirt infarblosen, flachen Nadeln oder in hellgrünen triklinen Prismen undschmilzt bei 126—127°. In kaltem Wasser ist er nahezu unlöslich;von Aether bedarf er bei gewöhnlicher Temperatur zu seiner Lösungetwa 60 Th.; in Alkohol ist er leicht löslich; er verhält sich wie eineschwache zweibasische Säure und wird daher von verdünnter Natron-lauge mit tiefgelber Farbe aufgenommen.
Durch Verseifen des Aethylesters mit verdünnter Natronlauge in derKälte und Ansäuern erhält man die freie Succinylbernsteinsäure.C 8 H 6 0 2 (CO,H) 2 , schwerlösliche feine Nadeln, leicht zersetzlich und inLösung schon durch den Luftsauerstoff zu Dioxyterephtalsäure oxydir-bar. Mit Chlor gibt der Ester den
p-Diehlorchinondicarbonsäureester, C ti Cl 2 0 2 (C0 2 -02115)2, gelbgrime Kry-stalle, Smp. 195°, geben durch Eeduction etc. successive die folgenden Körper:C e Cl 2 0 2 H 2 (C0 2 "H 5 ) 2 , — C ß 0 2 (OH) 3 (C(VC2H 5 ) 2 , — C 6 (OH) J (C0 2 -C 2 H 5 ) 2 , Smp. 178°.
Phloroglucintricarbonsäureester, C 6 H 3 0 3 (C0 2 -02115)3 — der sich entwedervon einem symm. Triketohexamethylen oder vom symm. Trioxybenzol (vgl. Phloro-glucin) ableitet — entsteht durch Erhitzen (auf 140°) aus 3 Mol. Natriummalonsäure-ester CHJs T a(C0 2 ' C 2 H 5 ) 2 , neben 3 Mol. Natriumalkoholat C 2 H 5 -ONa. Der Ester krystallisirtaus Weingeist in glänzenden gelblichen Nadeln, Smp. 104°; in Wasser ist er unlöslich.Mit Hydroxylamin liefert er, als Triketoderivat, ein Trioxim C 6 H 3 (N"OH) 3 (C0 2 -C 2 H ä ) 3 .
nun__ OUT?
Auch ein Chinontetrahydrotetracarbonsäureester, CO<„„., „„„>CO,wurde durch Eeduction von Hydrochinontetracarbonsäureester erhalten; Smp. 142°.
Heptamethylenderivate.
Die Kohlenstoffatome zeigen nur eine geringe Befähigung zur Bildung sieben-gliedriger Einge, vielmehr gehen solche, wenn vorhanden, leicht wieder in secks-gliedrige über.
Suberon (Ketoheptamethylen), aVCH^CHj-CHa-CHa-CH^O. Darstellungaus korksaurem Kalk s. S. 201 und 394. Es ist ein pfeffermünzähnlick riechendes, bei180° siedendes Oel. Die Configuration des Suberons muss durch die Oxydation zu nor-maler Pimelinsäure als erwiesen gelten. Eeduction verwandelt es in Suberylalkohol,Cll 2 • (CH 2 ) ä ~ r CH(OH), bei 185° siedendes Oel. Dessen Jodid CH 2 ^CtLj)7-"CHJ geht zwarbeim starken Erhitzen mit JH in llexahydrotoluol über, gibt aber bei der Eeduction mitZink und Salzsäure das Heptamethylen (Suberan, Cycloheptan), CH 2 -(CH 2 ) 5 7 CH 2 ,Sdp. 118", welches durch Brom und AlBr 2 in Fentabromtoluol übergeführt wird.