Gechszehnrer Brief.
sagst sehr artig, mein Kind! ich hätte direine neue Stadt gebaut, und auch lauter neueEinwohner gegeben, indem du nach meinem letztengrossen Brief nicht nur die Häuser deiner Nach-barn, sondern die von der ganzen Strasse mir demverbundenen Nachdenken über ihre Erbauer, unddie Beschäftigungen ihrer Besitzer betrachtetest. --Handwerker, Kausteutc und Gelehrte sind mebr fürdich geworden, als sie vor diesem Brief nicht wa>ren. Es dünkt dich sogar, Gott und Menschenfegen dir lieber als ehemals.
Es freut mich innig, meine Lina! deinenNcbengeschöpfen und ihrem Urheber diesen Dienstin deinem Herzen geleistet zu haben, indem dudadurch gewiß besser und glücklicher bist, als du vordiesem Tag nicht wärest. — Dein freundlicherWunsch, daß du im Stand sehn n öaest, deinenGeivielinnen alles das wieder so mitzutheilen, wiedu es fühlst, verdient den Segen des Himmels. --Schön ist der Zweifel, welchen du in deine Rede-kunst sttztest, als du bcy deinem ersten aufwallcndenLob über mich und dein Glück in meinem Umgangjwey deiner Freundinnen ganz kalt fandest, von der
drit-