8r Br i efe an Li >r a.Drcyzehu cer Brief.
^---eollte es dich wohl freuen, meine Lina! wennich dir sage, daß ich wegen der Antwort auf deinezwe» letztere Fragen in etwas verlegen bin. Ichbekenne, daß ich die erstere mit Fleiß zu veran-lassen suchte; aber dein Bruder sollte sie au,lösen,und er hat meinen Zufall benutzt, um die ganzeSache auf mich zmückzulcicen.
Ich wünschte in meinem zehnten Brief, daßdu einmal wie -Henriette Byron denken möchtest.Da nun dieses die Gesinnungen in dem Alter vonfünfzig Jahren betraf, wo die wichtigste Zeitund Handlungen unsers Lebens vorüber sind; sohatte dein Bruder recht, einige ernsthafte Be-trachtungen hinzuzusetzen, diese aber mußten dichauf den Namen Byron desto aufmerksamer ma-chen. Du fragtest:
„Wer ist denn Henriet»» Byron? lieber Bru-„der!"
Ein englisches Frauenzimmer, dessen Lebenund Gesinnungen in einem Roman beschrie-ben sind.
was iss denn ein Roman? — fragst du wieder.
Die.