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Johann Just Ebelings Past. zu St. Paul in Hildesheim Sünden Der Menschen, Die unter Dem Schein des Gottesdienstes begangen werden : In Ansehen Derer Tugenden und Pflichten die unmittelbahr auf Gott gehen
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Von der sündlichen Ausbreitung des göttl. Namens. Z2s

Dinge, dabey des HErm Name gemißbrauchetwird. Und diese Gesprächsformeln, dabey dergöttliche Name ein steter Anhang, werden nicht al-lein von den leichtsinnigen Weltmenschen, sondernvon denen am hauffigsten gebraucht, die am an-dächtigsten thun wollen. Viele haben es sich soangewöhnet, bey allen Dingen den göttlichen Na-men anzufügen, daß sie es nicht einmahl wißen,daß sie solches thun. a) Und die es wissen, mey-nen daß es billig wäre, weil alles in GOtt ge-schehen müste. Allein, wenn man dieses recht be-trachtet, so zeuget es von einer großen Leichtsinnig-keit, dadurch man den allerheiligsten Namen gering-schätzig macht. Erleuchtete Christen, welche vonallem heiligscheinenden Aberglauben entfernet seyn

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gebe! wohl gar von der Treppe, wie in des sel. HerrnProfess. Rambacbs, wohl Lnformireen Infor-mator, der vom Herrn Profess. Neubauer eciirt,x. 104 angezeiget wird.

s) Diese bekommen daher auch gemeiniglich einen Bey.namen, wie Rollo, der das Haus der Herzoge ausder Normandie gestiftet, als er dem Carolus 8implexdie Füsse küssen solte, und gesagt: Be^ GDtt, dasrhue ich mehr, daher den Zunamen Rollo by<6orr bekommen, siehe Hübners historische Fra-gen im II Th. p. 7OZ. So ward auch Ludewig derälteste ein Herr von Würtenberg, Gottes Niese-wurz genennet, weil er dieses Sprichwort gebraucht.Siehe Hübners hist. Frag, im V Th.x. 508. DerBischofs von Straßburg Friedrich der Zweyte wurdedaher Friedrich Lunge genannt, weil er sündlicherWeise, ohn Unterlaß, bey Gottes Lunge zu fluchengewohnt war. Siche Hübners VII Th- p. ziz.