Das vierzehnte Eapitel
müssen, dürsten sich wie die heutigen Juden, dieden wesentlichen Namen GOttes Jehovah ausScheinheiligkeit nicht aussprechen wollen, a) keinGewissen machen, denselben zu nennen: Aber werohne Ehrerbietung ihn unndthiger Weift aus-spricht, der führet ihn unnützlich und sündiget wi-der die Heiligkeit des HErrn, welcher nach demGebet Christi sol bey uns geheiliget werden. Eshaben einige Ausleger der Schrift gar wohl ange-merket, daß der Name GOttes gemeiniglich mitden nachdrücklichsten Beywörtern als der heilige,herrliche, hochgelobte, grosse, erschreckliche GOttbenennet, dadurch bey dem Leser eine Ehrfurchtgegeu den Namen des HErrn zu erwecken, derherrlich in allen Landen ist. Pst vm. 2. Der Höch-ste hat deswegen unter seine heiligen Gesetze einAusdrückliches Gebot gemacht: Du solt denNamen deines GOttes nicht mißbrauchen,2 Mos. XX. 7. Warum hat er dieses Gebot ge-geben? Auf daß du fürchtest diesen herrlichen undschrecklichen Namen deines GOttes. 5 MostXXVIU. 58. Warum hat er denen, die seinen Na-men mißbrauchen, eine harte Strasse angedrohet?Ist es nicht geschehen, dadurch einen jeden destofürsichtiger bey der Nennung seines heiligen Na-mens
s) Von dem Namen Jehovah handelt Hi. Christian Rei-neccius in dreyen Dissertationen, welche zu Leipzig 169;und 1696 gehalten worden. Jmgleichen O. ^oh. Ve-neä. dsrprov. io ckitk. 6e legitima tetrLgramatl!;Iekova leZione, welche in denen Ollputariombus»ca6emici5 die VHI worin auch der Aberglaube derJuden entdecket worden.