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Johann Just Ebelings Past. zu St. Paul in Hildesheim Sünden Der Menschen, Die unter Dem Schein des Gottesdienstes begangen werden : In Ansehen Derer Tugenden und Pflichten die unmittelbahr auf Gott gehen
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104 ) O (

Das fünfte Capitel.

Von der verkehrten Gottes-

furcht.

Inhalt.

§. r. Was die Gottesfurcht sey.

§. 2. Ist sündltch, wenn es eine knechtische Furcht.

§. z. Auch die abergläubische.

§. 4. Die heuchlerische.

§. 5. Kennzeichen einer wahren Gottesfurcht.

§. i.

Gottesfurcht 3) ist im eigentlichen Vec-stände, die heilige Bewegung der Seelen, dieaus der Betrachtung, daß GOtt, der die einzigeUrsache unsrer wahren Glückseligkeit sey, und unsnach seiner Allmacht höchst unglückselig machenkönne, entspringet: Und die einen Menschen, beyseinen innerlichen Gedanken und auserlichenHandlungen, vorsichtig macht, damit er nichts ver-richte, dadurch der Allerhöchste beleidiget werde.Diese Behutsamkeit bey allen seinen VerrichtungenGOtt zu gefallen, heisset die Gottesfurcht. Wirhaben Ursache den HErrn zu fürchten, weil er all-

mach-

a) Man kan von der Furcht GOtteS , und deren Be-schreibung weirläufkigeren Unterricht finden, in der mo-ralischen Wochenschrift: Der vernünftige Christvon lyzy. p. 274,Fürnemlich in des vortrefiichenHn. Abts Mosheims Sirrenlchre III Theile. §. XIV.?.Z 5 ;- 38 o.

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