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Das sechzehnte Capitel
Von sündlichen Gaben zur Ehre
GOttes.
Inhalt-
§.i. Es ist billig zur Ehre GOttes von seinem zeitlichenVermögen etwas anzuwenden.
§. 2. Solche Gaben aber sind sündlich , wenn sie vonsündlichen Mitteln gegeben werden.
§. z. Wenn sie aus einer sündlichen Absicht gegeben wer-den, als dadurch ein Verdienst zum Himmel zu er-werben.
§. 4. Oder sich einen grossen Namen zu machen, und sei.ne eitle Ehre zu befördern.
§. s. Wenn man aus Aberglauben giebet, und dadurchden Seinigen schadet.
§. 6. Wenn man etwas giebet, dadurch der Ehre GOttesmehr geschadet als befördert wird.
§. 7. Wenn man GOtt etwas giebet, und dadurch nurbloß seinen Vortheil suchet.
§. 8. Einige Lehren, welche bey den Vermächtnissen inAcht zu nehmen.
§. r.
^Ott ist ein allgenugsames Wesen, welches vondem Menschen keiner Gaben bedürftig, weiler selbst der Vater des Lichts ist, von welchem allegute Gaben von oben herab kommen. Eigentlichkan man also dem Höchsten nichts geben: unddennoch finden wir in der Schrift Befehle, dem
HErrn