Druckschrift 
Regimen sanitatis, das ist von der Ordnung der Gesundheit
Einzelbild herunterladen
 

Kaltes waſſer zuͦ ſcund trinckē nach eſſē iſt natur vaſt wider vn̄ erkeltet magē vn̄ irret die deüūgēDer ſeī aber nit geratē mag dz er muͦß waſſer trinckē ſol ein guͦte weil nach eſſen peÿten ſo lang piß ſichdie ſpeis geſeczt in dem magen. Von dem wein. Wie der menſch den wein geprauchē ſol merck. Auiceima ſpricht wein dz ÿegklicher weiſermenſch ſich fleiſſigklich huͤten ſol dz er nuͦcht̓ oder nachgroſſer arweÿt nit wein trinck. er ſol vor ettwz feüchtes eſſē/ wān ſo wein trinckt nuͤcht̓ vn̄ nach arweitdz bringt groſſē ſthadē. auß dem ſol nemē wer eÿnploͤdes krācks hÿrn hat dz luͦczel vn̄ wenig weins trinckē ſol vn̄ ſol in vngemiſcht nit trincken. So wein verpoten iſt. Almanſor ſpricht in puͦch ordnūg des trinens dz niemāt nach pad od̓ nach hiczigerſpeis. od̓ ſo genuͦg geſſē hat zuͦ ſtund wein ſol trinckē/ er ſol peiten nach pad piß er wol erkult/ vnd nach ſpeis eynguͦte weil ſo lang piß ſich die ſpeis in magē nider geſeczt hat als vor geſchriben iſt. Von vnmeſſikeÿt des weins. Es ſpricht auch ſelb Almāſor dz vil weins zuͦ trinckē ſeÿ nit geſunt. Dz bewert Auicēna vn̄ ſpricht. dasvil weins getrunckē in ettlicher mēſchē magē v̓wādeltwürt in die rotē colera. in ettlichē zuͦ eſſig vn̄ die ſeī beÿde ſchedlich. vn̄ wer des an im enpfint ſpricht Almāſor ſol ſich darzū bewegen das er zuͦ ſtund wider von mie