Druckschrift 
Johann Herbeck : ein Lebensbild
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

116

Auch wir gedenken eines LiebenVerklärten heut' wie immerdar,

Der sich in's Herz nns tief geschriebenMit Flammenzcichen, demantklar.

Doch wollten plündern wir die Garten,Der Blumen gab' es nicht genug

Ob wir den Lorbcerwald verheerten,

Es gab' der Kranze nicht genng.

lind wollten wir die Thronen zählen,Die nns sein Abschied hintcrlicß,

Wär' eitel Mnh'n und fruchtlos Quälenlind unabsehbar überdies.

Mit ernstem Ton, mit schlichtem WortBegrüßen wir Dich, Fernen,

Dich, in dem unbekanntenDort",

Bon dem wir heut' noch lernen.

Nur mit dem wortverwandten TonDich grüßen nnsre Herzen:

Daß Du nns fehlst, o Mnsensohn,

Wir können's nie verschmerzen.

Durchdrungen soll es Haus und WaldIm Banne Deiner Lieder:

Du warst der Unsre, nicht so baldKommt Deinesgleichen wieder!

In Deinem Geist soll unser BundAufstrcben voll Vertrauen:

Du hast gelegt so guten Grund

Wir wollen weiter bauen!

Ludwig Foglar.