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Mittelniederdeutsches Handwörterbuch
Entstehung
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KNAP-RESE

RNIP-TANGE

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Ililter zu werden; aolche konntenauch verheiratet sein, daher fern.knapesche und knepesche.knap-kese, kleiner, harter Käse.kiiap - sack, Reisetasche mit Lebens-rnitteln ; concr. ein mit dem Knapp-sack Umherziehender, Vagabund.knap-ststt, Gesellenstand, -Stellung.kne, n. Knie; Verwandtschaftsgrad.kne-beden, sw. v. auf den Knieen lie-gend beten.

kne-bogen, siv. v. die Kniee beugen.kne-boginge, Kniebeugung.knecht, tu. 1. Knabe (Ggs. Mädchen).2. Junggesell. 3. Knecht, Diener,Gesell (Ggs. Herr) ; im Ritterwesen knaps; überh. ritterbürtiger Edler(gude knechte).

knechteken, Dem. (junger) Knabe.knechtcgeld, Geld, das zur Unterhaltungvon knechten (Soldaten, Truppen) ge-zahlt wird.

kncehtiik, männlich, masculus,kneehtsdegen, Degen, wie ihn die Ritter(knechte) tragen.

kne-dßi, Knie-teil, d. h. der Teil amErbe nach dem Grade der Verwandt-schaft.

knedelink, eine Art Lammfell.kneden, st. v. kneten, pastare.knede-troeh, Knet-, Backtrog.kneen, knien, siv. v. refl. sich auf dieKniee niederlassen.

knß-kop, Bedeckung des Kniees als Teilder Rüstung = knelink.knel, tu. = knelstede. .knelen, knilen, sw. v. meist refl. sich aufdie Kniee niederlassen.knelinges, adv. auf die Kniee, mit denKnieen etc.

kne-, knilink, Bedeckung des Knies(von Tuch, Eisen), Teil der Rüstung.knel-stede, Ort, wo man niederkniet,Andachtsstälte.

knellicheit knenlicheit, mollities,knenlik = klenlik, zart, fein, tenellus.

/ knep(e), in. Zwick, Klemme, scharferEinschnitt, Kerbe, Taille; Midi. Kniff,Kunstgriff.

knepel, m. Klöppel in der Glocke.kne - puelielen, eiserne Buckeln zumSchulz der Kniee.

kiiern-, knarliolt (knoreholt), dünne,eichene Bretter.

kne-sclio, Knieschuh, d. i. (lederne, ei-serne) Bedeckung des Knies.kneteren, sw. v. krachen, knattern.kneteringe, Knattern, Knirschen.knevel, in. kurzes, dickes Querholz,Knebel; (gedrehter) Flügel desSchnurrbartes.

kneveler, Bierführer (der das Bier aufKarren etc.) in die Häuser der Gon-sumenten führt.

knevei-spet, Spiess mit einer Que.r-stange.

/knick, m. 1. Bruch, bildl. kleiner, aberdoch unheilbarer Schaden an der Ge-sundheit. J2. lebendiger Zaun, Hecke(indago); so genannt vorn Knickender Zaveige ;,gew. auf Erdwällen, dieauch, ohne dass ein Hagen auf ihnensteht, knicke heissen.knicken, sw. v. 1. knicken, halb brechen.2. einenknick machen oder bear-beiten.

knip knif.

knip-in-den-wind, Name für ein schnell-segelndes Schiff?

knipbusse, Feuergewehr, das man mitder Hand »abknippt«, Pistole.knipe, /'. Kneife, Kneif-fange.knipeu, st. v. kneifen; dat knipent,Bauchgrimmen.

knipinge, Kneifen; Bauchgrimmen.knipkern knipbusse, Handrohr, Pistole.knippel-sten, Knipstein, Knippkügel-chen, Schneller dien, Schuster.knippe(n), Dem. knipken, Schnellen mitdem Finger, Fingerknips, talitrum,(knipkern-spel, pilularum oder sphae-rularum ludus).

knippen, sw. v. die Augen schnell aufund zu thun, zwinkern (knipp-ogen,blinzeln).

knipper knipbusse.knipperdollink, eine Art Schuhe.knip-horn knipbusse.knipperlin, n. Schnippchen, Knippchen.-knippink, eine Münze ( klippiuk?)24 = 1 rhein. fl.knipscliere, kleine Schere.knip-tange, Kneifzange.

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