— 123
I
1 ) doch nur in den östlichen Gegenden die einfacheni Selbstlaute, o, u, e und i, anstatt der Doppellau-te au, ai und ei die sich jedoch nebst den Doppel-lauten au und ei in den westlichen Gegenden von
j Wcstphalcn bis Holland häufig genug wiederfindcn, ^
2) die stumpftu Mittelläufe t und k am Ende derSylben anstatt der vberländischen üaute, s und ch:faten, laten, Kerke, Bok, statt: fassen,lassen, Kirche, Buch. Jenes t nebst dem dwird vor einem Endmitlaulcr sehr oft auch wcgge-lassen: faeu, toen, M o e r, Broe r, statt f a si e n,lasse», Mutter, Bruder, wodurch denn dieWörter zwar wohl gekürzt aber auch sehr oft ver-
^ zweideutiger werden. Das bisher vollständigste Werk! über diese Mundarten ist: K iudcriiugö Geschi ch-tc dc r n ic d ers ä ch si s ch c n oder sogcu ann tc np la tt t e u t sch e n Sprache. :e Magdeburg 1800.