kumen, daß nieman fürdcnkcn mag, daß man vonjrcu wegen dehcinerley sture in eins Keifers oderKuniges kammer ye gegeben habe oder schuldig sy zugeben, weder eim Kciscr noch cim Kunigc, oder sustieman anderm, ouch daß dcßhalb fordernnge an dieStatt Straßburg ic me geschehen sy. dann wann einRömischer Künig gen Nom zihcn will, sin Kciscrlichkröne zn cntpfahcn, vnd die Statt Straßbnrg vmbein dienst erfordert, so ist sie schnioig, sinen gnodenmit cime reisigen gezüge dahin zu dienen, noch altemlöblichem harkummeu, desselben dieustes die StattStraßburg alle wegen gehorsam gewesen ist, inmoffcalsdann uwcr Kciscrlich gnodc selbes wol gesehenhat, wie nweril gnoden vff uwcr sehribeu vnd er-fordern zn uwcr Kciserlichcn krönuugc ein merklicherdienst von der Statt Straßburg, mit znschiünnge !guter lute von Rittern, Knechten vnd Burgern, vndouch mit grossem rosten gchorsamlich geschehen ist.Allergncdigstcr Herre, noch dem nu uwcr Keiscrli-chcn gnoden vorfaren Römischen Kci er und Knnigelöblicher gcdechtnisse, vnd auch uwer Kciserlich Ma-iestat selbes, der Statt Straßburg jr srihcit vnd jrlöbelich gewonhcit vnd harknmen gnediglich bestctigtvnd conlirmirr haben, so bitten wir uwer kciscrlich tgnode so dcmütiglich vnd dienstlich wir iemcr kön- I
neu, vns vnd die Statt Straßburg by solichcm ob- >
gemclten asten harkummcn, gnediglich losscn zu bli,ben, als wir icwelten bil-har blibcn sint, vnd alswir auch deß vnd aller gnoden ein sonder vffscbcn,vnd gantz hoffen zu nwcrn keiserlichen gnoden habe»,