Eine Predigt,
von L o t l) und Abraham,in
gemein-schwäbischer Mundart vorgetragen voneinem Kanzel bauern.
(Zuerst abgcdruckt in Ilcimltasii Diaros ein Sendschreibenwider Gen. P. Augustin Dvrnbluth uv, Kapnuiaren deshochlvbi. Reichs-Gotteshauses Gengcnbachz Aus demPreigganischcn (so!) in das Teutsche übersetzt.Gedruckt in Ulm bei Klc. Wagner. O. I.)
Meine liebe Banra, Ihr woaret schau- offtg'hairt han-,1) wie a nwl zwea Ma- gwea2) vo-idöanne inner Hot Abraham, der ande' Loth g'heisse;Lettern fand boid gsay- 3) und zwar, wie d' Schriftsaitst), zimli nah. Jözt lositS) wie aö boid so wun-deli iss ganga; die zw«a Ma- hannd älles 6) gnugghätt, was sic nu Hann wolla: Änta^ Gai-aß, Tau-ba, Henna, Kvppa 7), Schaff, Kuh, Kälber, Ocksa,
1) Ihr werdet schon oft gehört haben. 9.) Gewesen. ,l>Gese» n. Nach dieser Mundart deutet geweseneine frühere, gcseyn eine nähere Vergangenheit an.4) Sagt. 5) Höret »tn 6) Alles. 7) Kapaunen.