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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Menses an zwei Terminen (26. Februar und 5. Mai 1896) gewissals menstruell kennzeichnet. Bemerkenswert ist noch, dass dieMutter am letzten linken oberen Backzahn, der ihr bislang keineBeschwerden gemacht hatte, gerade am 5. August Schmerzen bekam,die am nächsten Tage wieder verschwunden waren. Es erfolgtalso hier der Abbau des Zahnes bei der Mutter eben zu der Zeit,wo bei dem Sohn der erste Zahn durchbricht.

Der zweite Zahn (linker unterer Schneidezahn) erschien am15. August, dem Datum der fortgeführten zweiten männlichenReihe der Mutter. Auch diese Reihe enthält am 6. Juni einewahre Menstrualblutung.

Und nun wird uns auch die Geschichte des kranken Zahnesbei Frau M. verständlich (vgl. S. 121 u. S. 170/71). Er lockertsich zu denselben Perioden, wo bei ihren Kindern dieZähne sich entwickeln und bekommt seinen letzten Stoss (vordem Ausfallen) gerade an dem Tage, wo der erste obere Augenzahnbei der iüngeren Tochter das Licht der Welt erblickt.

Auch die Enuresis der Kinder (und Urticaria) tritt nur zu peri-odischen Zeiten auf. Sie gleicht dem Drängen zum Wasserlassen,von dem so viele Frauen*) gepeinigt sind und findet sich in der Thatzu periodischer Zeit auch bei Erwachsenen**). Ihr Zusammen-hang mit Sexualvorgängen war offenbar schon den Alten bekannt(castus raro mingit). Aber erst wenn man ihre genaue zeitlicheBeziehung kennt, versteht man, warum bei älteren Leuten nachdem Erlöschen der Sexualfunction die Blase wenigerhältig wird,und wie es kommen mag, dass gerade nach der Castration in oftzauberhafter Weise zuerst jener unaufhörliche Harndrang schwindet,welcher den Prostatikern manchmal das Leben zur Pein macht.

Dass auch die Entwicklung der Sprache in perio-dischen Schüben vor sich geht, lehrt die Tabelle gleichfalls.Ich unterlasse es, dieses Thema hier weiter auszuführen. Die Be-

*) An determinirten Tagen, vgl. Fall 115 und 121.

**) cf. Fall 124.