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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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wird. Diese Erscheinungen werden anderen Ortes ihre ausführliche

Würdio-uno- finden. Hier soll nur betont werden, dass auch hei© © '

diesen Migränen ein Zusammenhang mit der Hase nachweisbar ist.

Wir haben aus diesen Beobachtungen, die ich noch zumalim Sinne der Krankengeschichte 111 vermehren könnte, gesehen,dass der gestörte menstruelle Ablauf neuralgische Veränderungenin der Nase setzt, welche ihrerseits Fernerscheinungen auslösenund unterhalten. Die Fernerscheinungen lassen sich wiederum vonder Nase her beseitigen.

Was aber hier die gewöhnliche Menstruation thut, bringt in ganzgleicher Weise auch die menstruelle Störung in der Schwanger-schaft zu Stande. Wir haben bereits aus der Gravidität fünf Bei-spiele dafür kennen gelernt.

Im Fall 37 war es das Herzklopfen, das in der Schwangerschaftvia Nase erzeugt und von der Nase her beseitigt wurde. Fall 38und Fall 41 beweisen uns, wie die Gravidität krampfartige Hypo-gastriumschmerzen hervorrief, welche die Entbindung überdauernund erst auf Aetzung der Genitalstellen in der Nase verschwinden.

Frau G. (Fall 40) bekam im 5. Monat heftige Stiche in derBrust und in der Spitze des linken Schulterblattes, Erscheinungen,deren nasale Natur uns wohlbekannt sind. Diese Erscheinungenwaren mit der Niederkunft wie abgeschnitten. Bei Frau D. (Fall 43)wurde durch die Niederkunft der Eiter im Keilbein foetid (wieso häufig dies durch die gewöhnliche Menstruation hervorgerufenwird*), sie bekam ausserdem die analoge Verschlimmerung desKopfschmerzes und der übrigen von der Eiterung abhängigen Er-scheinungen, und übrig blieb zuletzt jener eigentümliche, unsbereits bekannte Schmerz in beiden Schultern und Armen, welcherauf Nasenätzung prompt sistirte.

Die gewöhnliche menstruelle Verschlimmerung der von Neben-höhleneiterung abhängigen Beschwerden, die ganz analoge, nursehr vergrösscrte Verschlimmerung nach dem partus selbst: dassind zu frappante Aehnlichkeiten, als dass man dem Schluss vonder Gleichheit der Ursachen in beiden Fällen ausweichen könnte.

In den genannten anderen Fällen, deren Beobachtung zeitlichso weit zurückreicht, habe ich nachträglich nicht mehr feststellen

*) Cf. Endriss. 1. c.