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Bauch keine Schmerzen. Prognose: Cocainversuch wird negativ sein,da „echte Welienschmerzen“ nicht vorhanden.
11-OG Cocainisirung beider Nasenhälften, die um
11- 14 wiederholt wird.
Wehen 11-15, 11-18, 11-2-2. 11-25, 11-27, 11-31 etc. Kreuzschmer-zen unverändert; Versuch allgebrochen.
12- 14 Geburt des Kindes.
Minna K.r, 25 Jahre. II para. i’au 9i.
22. November 1895. Erste Kegel mit 13 Jahren, Menses regel-mässig, 28 tägig ; vorher Bauchschmerzen, die mit dom Blutei nt rittaufhörten. Dann absolut schmerzlos. Erste Geburt 1888.
1 Ehr; Wehen seit heute 10 Uhr Vormittags. Muttermund3Mk.-Stück gross, Wehen nur mit Schmerzen über der Symphyseverknüpft. Kreuz ganz frei!
Nase rechts empfindlicher gegen Sondenberührung als links. Imallgemeinen nicht sehr empfindlich. Linke untere Muschel geschwollen.Bechts nicht. Oyanose im Beginn.
Frau von M.i, 32 Jahre. I para. FaU92 -
6. November 1895, 9 1 / 2 Uhr Vorm. Seit Beginn der Schwanger-schaft Erbrechen, das sich immer gesteigert hat. Seit 4 Wochen wirdfast alles erbrochen. Enges Becken, ausserdem rechtsseitiges Uterus-Myom. Trotzdem ist der Kopf ins Becken eingetreten. Muttermund klein,handtellergross. Fruchtwasser seit 3 'Lagen abgeflossen. Nephritis be-steht. Die Menses seit dem 15. Jahr, sind immer regelmässig gewesen,mit Schmerzen vorn über der Symphyse, wie jetzt beiden Wehen; nie Kreuzschmerzen. Mit dem Eintritt desBlutes sind die Schmerzen stets verschwunden. LetzteKegel 17. Januar. Wehen seit 2 Tagen, heftig seit letzter Nacht;jetzt alle 1—2 Min. Die Schmerzen sind nur über der Symphyse (me-chanische Schmerzen). Nase: keine auffälligen Schwellungen. DieMuscheln sind auf Sondirung nicht empfindlich. Gehurt durch Zangebeendigt. Später Eclampsie.
Anna K. h, 22 Jahre, Verkäuferin. I para. Faii9S.
13. November 1895. lO 1 /^ Uhr Vormittags.
Mit 16 Jahren erste Menstruation. Damals stark hieichsüchtig(sehr matt, sehr blass, schlechter Appetit, .Herzklopfen heim Treppen-steigen, doch keine Obstipatio alvi). Menses regelmässig, 4 wöchent-lich. Bevor im 16. Jahre die Menses kamen, litt Patientin an heftigenBauchschmerzen, wurde in der Universitäts-Poliklinik mit Eisentropfenbehandelt. Die Schmerzen verloren sich mit Eintritt der Menstrua-tion. Diese war etwa 1 Jahr völlig schmerzlos; dann stellten sich zu-weilen Kreuzschmerzen ein, die in die linke Seite des Leibes aus-