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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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12 Uhr 3 Min.: Die Kreuzsclimerzen haben auch rechts ganznachgelassen.

12 Uhr 4 Min.: Aetzung des rechten Tuberculum septi mitTrichloressigsäure. . .

Am selben Tage sind die Kreuzschmerzen nur noch sehr gering-fügig gewesen, am nächsten Tage verschwunden.

llesumo : Beim Unwohlsein am 10. Juni haben sich die Schmerzenals gleichsinnig, nicht gekreuzt erwiesen. Es entsprachen die unterenMuscheln den Bauch- und die Tubercula septi den Kreuzsclimerzen.

Auf Aetzung allein der linken unteren Muschel sind später auchdie Bauchschmerzen rechts, also der anderen Seite, fortgeblieben.

Beim nächsten Unwohlsein am 11. Juli sind auf Cocainisirungdes rechten Tuberculum septi neben den rechtsseitigen Kreuzsclimerzenauch die geringfügigen linken fortgegangen (beim vorgängigen Un-wohlsein gingen auf linksseitige Cocainisirung die rechtsseitigenKreuzschmerzen nicht fort).

Die wesentlichsten Veränderungen hätten also hier in der linkenunteren Muschel und im rechten Tuberculum septi gesessen.

Der Erfolg ist ein totaler und dauernder. Das Unwohlsein istganz schmerzlos seit der Behandlung im Juli.

Ausserdem gellt aber aus den Versuchen hervor, dass manvon den unteren Muscheln aus zumeist den Bauchschmerz, vonden Tuberculis septi aus die Kreuzschmerzen zu beherrschen imStande ist.

Noch in vier anderen Fällen von Dysmenorrhoe haben wirmit positivem Erfolge die Cocainprobe angestellt (siehe Kranken-geschichten Nr. 12, 13, 14, 15). Nur geschah dies so zu sagenin Bausch und Bogen. Es wurde nicht partiell cocainisirt, son-dern die beiderseitigen unteren Muscheln und Tubercula septisofort mit Coeainlösung bepinselt. Auch in diesen vier Fällenwar der Erfolg der Probe ein eclatanter und alle vier Patien-tinnen sind durch Aetzung der Genitalstellen*) von ihren Be-schwerden dauernd befreit worden.

12. Frau F .... s, 24 Jahre.

Hat in der Kindheit Masern, Kötheln, Varicellen, Parotitis, Tussisconvulsiva durchgemacht. Im 14. Lebensjahr, (1883) sehr heftigerScharlach mit nachfolgender Angina Ludovici. Seit 78 Jahren, alsocirca zwei Jahre nach dem Scharlach, leidet Patientin an häufigen

*) Betreffs des Falles 15 siehe die Bemerkung am Schluss der Kranken-geschichte.