VII
vall. Die 28tägigen Eeihen werden weibliche, die 23tägigenmännliche genannt. In diese Eeihen fallen Milchsecretion, Kinds-bewegungen, Vorwehen, vorzeitiger Fruchtwasser-Abfluss und Beginndes Kreissvorganges; nach der Entbindung das Eintreten der erstenund aller folgenden Menses. Durch letztere Thatsache wird diemenstruelle Natur des Kreissvorganges abermals erwiesen und dieSchwierigkeit beseitigt, welche die übliche Schwangerschaftsrechnungdieser Auffassung entgegenstellte. Physiologische Leistung der Nasewährend der Schwangerschaft. Erklärung des Abortus.
IX.
Das Bestehen der periodischen Eeihen mit 28tägigem und 23tägigemIntervall erklärt auch die „Unregelmässigkeit“ der Menses. Anihre Stelle treten häufig Ersatz-Erscheinungen, z. B. Migräne,Angst-, Asthmaanfälle. Beispiele.
X.
Auch Fälle, die von anderen Autoren publicirt sind, erweisen die Exi-stenz der periodischen Eeihen. Ismer: 12 Beispiele unregelmässigerMenses. Sigrist: Migräne-Daten. — Determann: Migräne.
XI.
Die periodischen Eeihen werden vom mütterlichen Organismus auf dasKind übertragen und setzen sich durch das ganze Leben desselbenfort. Sie sind daher bei allen (männl. und weibl.) Kindern derselbenMutter aufzeigbar und verknüpfen die Generationen untereinander.Nachweis dieser Sätze durch synoptische Darstellung von Familien-geschichten. Dabei zeigt sich, wie die menstruelle Blutung zu einemverhältnismässig unw'esentlichen Symptom eines grossen Processeszusammenschrumpft, der beiden Geschlechtern und jedem Alter eignet,und von dessen Störungen das Auftreten vieler „constitutioneller“Krankheiten (z.B. Migräne, Epilepsie, Ilämorrhoidal-, Gicht- Angst-anfälle, Enuresis, Urticaria, Blepharospasmus) abhängt; der fernerdas Eintreten und die Krisen von gewissen Inf ec tionskrank-heiten bei vorhandener bacterieller Ursache bestimmt und dem end-lich die wichtigen Vorgänge des Auf- und Abbaues unseres Körperseinschliesslich der Geburt und des Todes unterliegen.
XII.
Beispiele für das Bestehen der 23tägigen und 28tägigen Periodicität inallen Lebensaltern. Warum die periodischen Schübe so häufig durchAngstanfällo markirt sind. Theorie der Angst; sexueller Ursprungderselben, Die Menopausen-Angst. Schwinden der Migräne in derMenopause; Ersatz derselben durch Sehlaganfälle; Verwandtschaft
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