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Mittelniederdeutsches Handwörterbuch
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STROP-BALLIE

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STUF-STERT

strop-ballie, Balge, die statt des eisernenBügels, den ein Eimer hat, einenStropp hat.

stropcn, sw. v. trans, abstreifen, ab-ziehen; berauben, plündern; intr.streichen, ziehen, umher streifen.strop-hose, strumpfartige Hose.stropingre, Streifräuberei.stro-sak, Strohsack (als Bett); -sei,Strohseil.

ströt, m. Gebüsch, Dickicht.strote (strotte, strate), f. Kehle, Gurgel,Luft- und Speiseröhre.stroter, Kehlabschneider.strousse = struse.stroinvc, f. Streu.

strou(we)-holt, Bohlen als Decklage, Die-lung ? -krftt, 1. Gras etc. zur Be-streuung des Missbodens, 2. e. Ge-würz oder Confect.

strouwen (stroieu,streien), sw. v. streuen;spec. mit Bildwerken besetzen; be-streuen; zerstreuen; intr. sich zer-streuen (geiv. refl.).

stro-vakele, Strohfackel; -wip, -wisch,Strolmisch.

strubbeken, niedriges Gesträuch, Ge-strüpp.

stritt, empor starrend, rauh, uneben,nicht glatt, hirsutus, rugosus; vonPersonen: rauh, strenge, kurz an-gebunden.stntfheit, Bauhheit.

stnlf-werk, in der Weberei dem slichtenentgegengesetzt.

strstk, m. Staude, Busch; abgebrochenerZweig; coll. Gesträuch, Gebüsch;Strauchwerk.

stritk-def, -ha», -hon, -rover, Strauch-dieb, Buschklepper.strukelen, sw. v. straucheln.strulle, f. Wasserrohre, durch die dasWasser mit Geräusch sprudelt.strulle-heekcn,-tiihbekeii,i\acÄ^esc/iMT.strullen, mingere.

striunp, 1 . Stumpf, Stummel, ver-stümmeltes Glied; it geit em tostrnmpe, es geht ihm unglücklich,schlägt übel aus. 2. Halbhose, Ilosen-strumpf (gestutzte Hose), Strumpf,Beinling ; Armstrumpf, unter weitemAermel getragen. 3. eine Art Brod.

struinpen, strampele», sw. v. straucheln,anstossm.

strunk, m. der Stengel eines grösserenKrautes; bild!.: der Strumpf ohnevötlink. Dem. strunkelken.strunkeleu, sw. v. straucheln.strunt, m. Kot, Dreck, merda,struppe ? = strump, Stumpf, Stummel.strils, m. der Vogel Strauss.struse, f. breites, flaches Flussschiff(Weichsel, Diina).

strus-iseren, Werkzeug derWandscherer.strsts-veilere, f. Straussenfeder.struite, die edleren Eingeweide der Tiere(Herz, Lunge, Leber).strave, eine Art dünnen, krausen Back-werkes : (Zucker)sträube.struven, sw. v. refl. sich stritt machen,widerstreben, sich sträuben, wehren.stubbe, sw. m. Baumstumpf.stubbe, n. Staub.

stubbe», sw. v. stäuben, den Staub weg-schaffen.

stucke, n. Stück, Teil eines Ganzen; imZählen ein Individuum; Acker stück,Geldstück, Gewichtstück, Geschütz,Fass (Wein); e. zusammenhängendesGewebe, v. Leinen, Tuch etc., zuw.v. bestimmter Grösse; gülden, sul-vern s., gold-, silberdurchwebtes Zeug;das Bahrtuch; Einzelbestimmung,Artikel; Schelmstreich; überh. Sache,Ding, Umstand, Einzelheit. Dem.stuckeken, stuckelin.stuckelingen, in Stücken, miiiutatim.stucken, sw. v. 1. aus Stücken zusam-mensetzen. 2. in Stücke teilen, zer-schneiden.

stucke-werk, Stückwerk (s. arbeiden, Ggs.dachwerk); wahrsch. auch einzelneEllen Tuch, welche die Schneider u.Privatleute dem Tuchscherer zumScheren bringen.

stude, n. Staudicht, Gesträuch, Gebüsch ;stude unde busk, abgeholzeter u. dannwild aufgeschossener Wald.studium, n. Universität; häufig dat mene(allgemeine) st.

stuf, stumpf, d. h. ohne Spitze.stitf-inule, Butzkopf, e. Wals schart.stüf-slaeh, s. stuveslach.stilf-stert, stumpfscliwänzig.

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