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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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Die Sprache der Tlinkit.

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Die Negation Irläolr oder lUZIolr tritt vor olrro, 1 u. s. w.,wie irlölolr olrrv-ssstin ich sehe nicht,eirrntsolr lrläolr oirro-noirtsolilr ich höre nicht,lrlölolr ntn'ä oiirä-einba ich will nicht essen (nicht essen ich will).

Fragende Formen werden durch Anhängung von Zo an denVcrbalstamm gebildet, so

i'i-ssstiii-As seht ihr?i-äoIrt8o1r-A6 hörst du?

Eine häufige Umschreibung der ersten und zweiten Personerfolgt durch das Uronoinsn po88S88ivrrnr in Verbindung mittu Herz, Wesen, so

nolr-bün renilr ich bin krank d. h.

mein Herz ist krank.

Das Adjektivum.

Tie Adjektiva werden dem Substantivum nachgestellt, sosolrstl Irian der große Löffel, oder der Löffel ist groß; solretlIrak-siro der kleine Löffel, oder der Löffel ist klein. Doch findetin wenigen Füllen auch eine Voranstellung statt, so88iäb fa-liln dieses Wasser ist kalt,ivlöolr I'ötä fa-liln dieses Wasser ist nicht warm.IratlZ-t^ielin sa-tlölr diese Beeren sind sauer,elrlötZin nsolrtMÜa, starker Wind.

Die entgegengesetzte Eigenschaft wird häufig durch Voran-stellung der Negation bezeichnet, so

sobülolr schwer; lUölolr-ntmlolr leicht,goolililriUis scharf; 1r1ö1oii-nI1räb8 stumpf.

Bei den Farbebczeichnungen wird gewöhnlich, doch nichtimmer, das Wort .jöcNati oder äoirnti hinzugefügt, welches etwaunseremfarbig" entspricht.

kUatl-söcüati gelb,roliän-äolmbi rot oder feuerfarben,bnt8oli-sLobaki schwarz,tÄlr-södrati blau oder rauchfarben,t8n-svolra.1i grün oder grasfarben.

Hierher gehört auch bin velrati naß, d. h. Wasserfarben oderwasscrähnlich.