Mythen der Tlinkit.
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zusammen und ging an den Meeresstrand, woselbst er Fischotternbemerkte, welche an der Oberfläche des Wassers spielten. Einevon diesen sagte zu ihm: „setze dich auf mich, ich werde dich da-hin tragen, wo man dich ruft". — „Aber du wirst mich er-tränken", antwortete Elkh. „Fürchte nichts, schließe die Augenund setze dich ans mich". Elkh setzte sich auf die Fischotter underblickte ein Gestade, an welchem sich viele Menschen befanden.Hier traf er auch seine Mutter und seinen Onkel, welche sichwahrscheinlich schon versöhnt hatten, und hier lernte er auch denRaben kennen, von dein er die Macht erhielt, der Stammvaterdes Kolvschen-Geschlechts zu werden".
Soweit Lütke. Nach der uns mitgcteilten Version gingJölch, nachdem er auf den Tang heruntergefallen war, ans Land,fand aber nirgends süßes Wasser, bis er an das Haus einesMannes, mit Namen Kanuk, kam. Dieser hatte Wasser in einen:kleinen Kasten, den er immer verschlossen hielt und auf dem erselbst zu sitzen pflegte. — Kanuk gab zwar dem Jölch etwas zutrinken, aber doch nicht genug. Jölch wandte nun eine List an,um mehr Wasser zu bekommen. Als Kanuk eingeschlafen war,legte er Hundekot unter seine Renntierdecke, weckte ihn dann aufund sagte: „Freund, du träumst, du hast dein Bett verunreinigt;gehe hinaus und wasche es". Kanuk befolgte auch wirklich diesenRat, Jölch aber trank, sowie Kanuk hinausgegangen war, so vielWasser, daß es ihm bis zur Kehle stieg. Dann flog er davonund setzte sich auf einen Harzbaum. Der erzürnte Kanuk abersammelte alles Pechholz unter dein Baume und zündete ein großesFeuer an. Von dem Ranch desselben wurde Jölch schwarz,während er bisher weiß gewesen war. — Dann flog er davonauf alle Berge, und spie auf jeden derselben ein wenig Wasseraus. Seit dieser Zeit kommen die Bäche und Flüsse von denBergen.
Nach Weniaminow ist Kanuk eine geheimnisvolle Personohne Anfang und Ende, älter und mächtiger als Jölch selbst. —Er hatte seinen Wohnsitz ans einer baumlosen Insel, „Tekinn",d. h. Seefestung, welche im Osten von der Insel Schitka beidem Vorgebirge Schigliutu, d. h. Vorgebirge von Schitka, lag.Ans dieser Insel soll sich ein steinerner Brunnen befunden haben,der mit einen: steinernen Deckel verschlossen war. Das Wasser
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