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7. Kapitel.
erwähnt worden ist, die Stelle von Schöpflöffeln und vonTellern.
Aus verschiedenen Steinarten wurden ehemals Mörser,Zank oder Irajöb, ausgearbeitet, die zum Zerquetschen der Beerenund zum Zerreiben der unter den Tabak gemischten Baumrindedienten. Jetzt werden sie kaum noch angewendet, doch findet mansie noch in vielen Haushaltungen vor. Gewöhnlich sind sie ohnealle Verzierungen, einige jedoch sind mit verschiedenen Skulpturenversehen; so sahen wir einen Steinmörser in Gestalt eines Frosches.Die zugehörigen Mörserkeulen haben einen runden Knopf und
einen kurzen, dicken Stiel; eine von unserworbene Keule besteht ans weißemMarmor.
Flache Steingefäße, meist vonovaler Gestalt, dienen als Lampen,„tsr-nn". Auch sie sind gewöhnlichohne alle Skulptur, bisweilen aber hatman ihnen die Gestalt eines Froschesoder eines anderen Tieres gegeben.Diese Lampen werden mit Fischthrangefüllt, der durch einen aus Torfmoosoder Wolle gedrehten Docht aufgesogcnwird. Sie verbreiten nur ein kümmer-liches Licht, und doch verfertigen dieFrauen bei demselben die feinsten Hand-arbeiten.
Besonders kunstvoll pflegen diePfeifenköpfe, 1r8tä-1vöt, gearbeitet zusein, die mit Tabak gefüllt bei denFesten den Güsten gereicht werden. Die meisten derselben sindans Holz geschnitzt und innen mit Kupfer ausgelegt, das an denRändern sauber umgeschlagen wird; einige aber sind auch ansStein gearbeitet. Sie stellen die verschiedensten Gegenständedar, einen Vogel, eine Käfermuschel (Olrikon), ein Schiff oderirgend etwas anderes, was die Nachahmungssucht des Verfertigersgereizt hat. So sorgfältig aber auch der Kopf gearbeitet zu seinpflegt, so wenig Mühe giebt man sich mit der Herstellung des zu-gehörigen Rohres, welches nur aus einem dünnen Zweig, dessen
Steinmörser, ts-llajät,ans Klokwan, einen Frosch,oirioiNsclr, darstellend,rr. Von der Seite. t». Bonvorn. a. Von hinten.