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6. Kapitel,
so zeigen sie sich der Gefahr völlig gewachsen. Mit gespannterAufmerksamkeit beobachten sic dann jede herankommende Welle,nnd wenn eine außergewöhnlich hohe das leichte Canoe um-zuwerfen droht, so schlagen sic mit ihren Rudern flach auf dieselbe,was den Eindruck gewährt, als drückten sie die Woge herunter,während sie in Wahrheit das Boot auf sic hinanfhcben.
Es scheint nicht, daß die Tlinkit den Gebrauch der Segelvor der Ankunft der Europäer kannten. Jetzt ist derselbe all-gemein, doch pflegt man nur vor dem Winde zu segeln.
Indianische Frauen nnd Canoes in der Taku-Bncht. Nach einer Photographie.
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Wenn auch die Meeresstraßen und Buchten, an welchen derTlinkit seine Ansiedlungen erbaut hat, außerordentlich fischreichzu sein Pflegen, so findet er doch nicht zu jeder Jahreszeit hiergute Gelegenheit zum Fange. Er muß den wandernden Fisch-zügen folgen und bald hier an der Mündung eines Flusses, balddort in einer flachen Bucht sein Lager aufschlagcn, oder auch mitAngel nnd Leine hinaus in das offene Meer fahren. So ist