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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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Die Heimat der Tlinkit.

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keine beglaubigten Nachweise seiner einstigen Thätigkeit vorhanden. sind. Ein unzweifelhafter Krater findet sich auf dem Gipfel desMt. Edgecumbeft, eines gleichfalls durch seine Regelmäßigkeitausgezeichneten Berges, der im Jahre 1804 von Lisiansky er-stiegen wurde. Auch soll noch im Jahre 1796 eine Rauchsäuleaus demselben aufgestiegen sein ft.

Von der unterirdischen Thätigkeit legen noch einige heißeQuellen Zeugnis ab, von denen die Schwefelquellen bei Sitkadie bekanntesten sind. Dieselben entspringen an der Meeresküsteaus Spalten syenitischen Gesteins mit einer Temperatur von ca.60" 0. Bereits vor der Ankunft der Weißen wurden sie vonden Indianern zur Heilung verschiedener Krankheiten benutzt;später errichteten die Russen daselbst verschiedene Baulichkeiten zurbequemeren Benutzung der Bäder seitens der Kolonisten ft.

Zu verschiedenen Zeiten sind auch Erderschütterungen in demSitka-Distrikt wahrgenommen worden. Blaschke berichtet voneinem Erdbeben aus dem Jahre 1832; ziemlich heftige Erdstößefanden im Dezember 1843 und im März 1848 ft und in jüngsterZeit im Oktober und November des Jahres 1880 statt.

Das Gebirgsmassiv besteht hauptsächlich aus granitischen Ge-steinen und krystallinischen Schiefern mit reichen Erzlagern, welcheGold, Silber, Blei, Kupfer, Eisen, Zink und andere Erze führen.Die goldführenden Quarzadern von Sitka, am Cassiare und beiJnnean city sind in den letzten Jahren Gegenstand einer ziemlich

') Die Schreibweise dieses Namens ist eine sehr verschiedene. Man findetEdgcumbe bei Cook; Edgecmnb bei Grccnhow; Edgecomb bei Holmbcrg; Edgc-enmbe bei Dall.

2) Diese Angabe findet sich nicht bei Hofmann, geogn. Beiträge, wieGrewingk irrtümlich angicbt, sondern bei Imtlrs, nntonr ein nronäe,

l'nrtis Iiiat. p. kOk, Anm. Da Lisiansky bei der Schilderung seiner Besteigunggar keine Erwähnung von einem Ausbruch thut, auch sonst weitere Nachrichtenüber denselben nicht vorhanden sind, so scheint das Faktum zweifelhaft. (Vergl.auch Grewingk 93. Anm.)

ft Lütke 157; Blaschke 29.

Das Wasser dieser Quelle enthält Schwefel, Eisen, Chlor und Mangan.Außerdem werden heitze Quellen angegeben vom Stakhin-Fluß, von der West-küste der Tschitschagow-Jnsel, nördlich vom Portlock-Hafcn und von dem langenMceresarm, der ans der Chatham-Straße nach der Hnna-Straße führt.

ft Tichmenew II, 330.