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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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Einleitung,

zurückblieb. Die Favorite brachte mich nach Gandvkan, an derNordküste der Tschitschagow-Insel, dem Hanptvrte der Hnnas.Auch hier war eine Missionsstation gegründet worden, und aufEinladung des Missionärs Mr. Styles verblieb ich einige Tagedaselbst, um auch den Stamm der Hnnas kennen zu lernen.

Die Hunas waren gerade im Begriff, sich bei beginnenderFrühjahrssaison in die Jagd - und Fischereigebiete zn zerstreuen.Da damit auch die Wirksamkeit des Missionärs anfhörte, so hattederselbe beabsichtigt, sich für die Sommermonate nach Sitka zubegeben, was mir die willkommene Gelegenheit bot, in seiner Ge-sellschaft die Reise fortzusetzen. Nachdem wir ein Canoe unddrei Indianer für die Reise gemietet hatten, fuhren wir zunächstnach der Station Killisnn an der Chatham-Straße, welche wirnach dreitägiger Fahrt erreichten. Hier wurde gerade von derNordwest-Handclsgesellschaft eine Fischölfabrik eingerichtet und da-durch einer großen Anzahl von Indianern Gelegenheit zu gewinn-bringender Beschäftigung geboten. Indem ich in Gesellschaft desHerrn Spnhn, eines Landsmannes, der als Agent der Compagniedie Arbeiten leitete, einige angenehme Tage verlebte, bot sich mirGelegenheit, den Stamm der Chutsinus kennen zn lernen undihren unweit der Station gelegeneil Hauptort Angun zn be-suchen. — Während meines Aufenthalts in Killisnn hatte ichauch das interessante Schauspiel der Einbringung und Zer-legung eines Walfisches, welcher behufs der Thrangewinunngmittelst einer Sprenggranate getötet worden war.

Eine zweitägige Canoefahrt brachte mich dann von Killisnnnach Sitka. Bei günstigem Wetter durchkreuzten wir die ihreshohen Wellenganges wegen gefürchtete Chatham-Straße und sichrenin die enge Peril-Straße hinein, deren gefährliche Stromschnellenwir dank der kundigen Leitung unserer indianischen Begleiter-glücklich überwanden. — Am 26 . April langte ich in Sitka an;auch hier lag noch fußtiefer Schnee in den Waldungen, wennauch das Städtchen selbst und die nächste Umgebung frei davonwaren. Ich fand freundliche Aufnahme bei dem Signal-OffieerMr. McClean, der seine Wohnung und Station in dem alten,russischen Kastell inne hatte, das von Baranow ans der Höhedes Sitka beherrschenden Felsens gegründet worden war. — Einmehrmaliger Besuch des nahen Jndianerdorses machte mich mit