Inhalt.
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Brautwerbung und Hochzeltsgebräuche; wechselseitige Ehen; Viel-weiberei; Ehescheidungen; Sitte der Nebenmänner; Keuschheit derFrauen.
Die Totenklage; die viertägigen Trauerfestlichkeiten; die Verbren-nungs-Ceremonicn; Aufbewahrung der Asche; Bestattung eines Scha-manen; abweichende Gebräuche der Jakutats nach Dixon; die Toten-häuschcn; Behandlung der Sklavenlcichen; Bemühungen der Missionäreum Einführung der Beerdigung. — Gesetze der Erbfolge.
9. Kapitel.
Briedens- und Nriegsgebräuche . . 233-252
Die Feste: Bewirtung und Beschenkung der Gäste, Tänze, Fest-schmnck, Festhänser. — Die drei großen Feste, die Vcrbrennungsfeicr,die Erinnerungsfeier und das Fest für die Kinder. — Kleinere Festlich-keiten. — Begrüßnngs-Ccremonicn.
Streit und Kampf: Ursachen der Zwistigkeiten; Blutrache;Ueberfälle; friedliche Beilegung des Streites; Scheingefechte; Zwei-kämpfe.
Rüstungen und Waffen. — Behandlung der Besiegten. Das Skal-pieren; Stellung von Geiseln.
Die Geißelungen der Tlinkit am Morgen und am Abend.
10. Kapitel.
Mythe» der Tlinkit .253—282
Die Geburt Jölchs. — Jölchs Erziehung und Jugend. — DieNachstellungen und Anschläge des Onkels ans sein Leben.
Die große Flut. — Darstellung dieser Sage bei Weniaminowund Lütke. — Jölch entwendet das süße Wasser von Kanük; Ursprungder Seen und Flüsse. — Jölch befreit die Himmelslichter, Sonne,
Mond und Sterne; Ursprung der Tiere auf dem Lande, in derLuft und im Wasser. — Jölch holt das Feuer. — Jölch bringt dieMöwe mit dem Kranich in Streit und erlangt den Fisch ssng. —
Jölch und die Fischer. — Jölch fängt den Lachs und betrügt seineVettern, die Dohlen. — Jölch und das Baumharz. — Jölch geht mitdem Bären ans den Lachsfang, reißt dem Kormoran die Zunge her-aus, tötet den Bären und seine Weiber durch arglistige Ratschläge.
Wie Weniaminow die Persönlichkeiten Jölchs und Kanüks deutet. —
Jölch als Gottheit. — Parallelen mit biblischen Erzählungen. — DieUrsache der Völkervcrschiedenheit nach dem Glauben der Tlinkit. —
Der Mythus vom Donner und seiner Schwester. — Der Berg Edge-cnmbc. — Die Sage über den Ursprung von Sonne und Mond nachWeniaminow. — Sagen über Verwandlungen von Menschen in Tiere. —
Sagen vom Kuschta- (Landotter-) Volk. — Sage von Jehuchklanö undden Walfischen — Sage über den Ursprung der Sitka-Jndianer nachLisiansky. — Erzählung von dem eifersüchtigen Gnnana-Weib. — Sagenüber den Aufenthalt und das Leben der Geister.
11. Kapitel.
Schamanismus. 233-301
Wesen des Schamauismus. — Aeußeres des Schamanen. — SeineWirksamkeit. — Vorbereitungen zur Erlangung der Schamanen-