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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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XIII
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Inhalt.

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Brautwerbung und Hochzeltsgebräuche; wechselseitige Ehen; Viel-weiberei; Ehescheidungen; Sitte der Nebenmänner; Keuschheit derFrauen.

Die Totenklage; die viertägigen Trauerfestlichkeiten; die Verbren-nungs-Ceremonicn; Aufbewahrung der Asche; Bestattung eines Scha-manen; abweichende Gebräuche der Jakutats nach Dixon; die Toten-häuschcn; Behandlung der Sklavenlcichen; Bemühungen der Missionäreum Einführung der Beerdigung. Gesetze der Erbfolge.

9. Kapitel.

Briedens- und Nriegsgebräuche . . 233-252

Die Feste: Bewirtung und Beschenkung der Gäste, Tänze, Fest-schmnck, Festhänser. Die drei großen Feste, die Vcrbrennungsfeicr,die Erinnerungsfeier und das Fest für die Kinder. Kleinere Festlich-keiten. Begrüßnngs-Ccremonicn.

Streit und Kampf: Ursachen der Zwistigkeiten; Blutrache;Ueberfälle; friedliche Beilegung des Streites; Scheingefechte; Zwei-kämpfe.

Rüstungen und Waffen. Behandlung der Besiegten. Das Skal-pieren; Stellung von Geiseln.

Die Geißelungen der Tlinkit am Morgen und am Abend.

10. Kapitel.

Mythe» der Tlinkit .253282

Die Geburt Jölchs. Jölchs Erziehung und Jugend. DieNachstellungen und Anschläge des Onkels ans sein Leben.

Die große Flut. Darstellung dieser Sage bei Weniaminowund Lütke. Jölch entwendet das süße Wasser von Kanük; Ursprungder Seen und Flüsse. Jölch befreit die Himmelslichter, Sonne,

Mond und Sterne; Ursprung der Tiere auf dem Lande, in derLuft und im Wasser. Jölch holt das Feuer. Jölch bringt dieMöwe mit dem Kranich in Streit und erlangt den Fisch ssng.

Jölch und die Fischer. Jölch fängt den Lachs und betrügt seineVettern, die Dohlen. Jölch und das Baumharz. Jölch geht mitdem Bären ans den Lachsfang, reißt dem Kormoran die Zunge her-aus, tötet den Bären und seine Weiber durch arglistige Ratschläge.

Wie Weniaminow die Persönlichkeiten Jölchs und Kanüks deutet.

Jölch als Gottheit. Parallelen mit biblischen Erzählungen. DieUrsache der Völkervcrschiedenheit nach dem Glauben der Tlinkit.

Der Mythus vom Donner und seiner Schwester. Der Berg Edge-cnmbc. Die Sage über den Ursprung von Sonne und Mond nachWeniaminow. Sagen über Verwandlungen von Menschen in Tiere.

Sagen vom Kuschta- (Landotter-) Volk. Sage von Jehuchklanö undden Walfischen Sage über den Ursprung der Sitka-Jndianer nachLisiansky. Erzählung von dem eifersüchtigen Gnnana-Weib. Sagenüber den Aufenthalt und das Leben der Geister.

11. Kapitel.

Schamanismus. 233-301

Wesen des Schamauismus. Aeußeres des Schamanen. SeineWirksamkeit. Vorbereitungen zur Erlangung der Schamanen-