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6 (1907) 1106 bis 1116
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1110 .

in dessen Umgebung eingenommen hatte, Bischof Gebehard III. vonConstanz").

Gebehard ist seit 1107, seit seinem Zusammenstoß mit PapstPaschalis II."), wenig mehr hervorgetreten. Die letzten Jahreseines Lebens zeigen ihn insbesondere noch bei Vollziehung vonWeihen von klösterlichen Ansiedelungen und von Kirchen, so imAargau, dann insbesondere für Kloster Zwifalten; aber auch diesekirchlichen Handlungen sind spärlich an der Zahl. Vielleicht wares das höhere Alter, das diese geringere Thätigkeit bedingte. Ob dieErwägung, das Königthum könne die Investitur nicht entbehren,ihn zu größerer Zurückhaltung veranlaßte, ist eine nicht zu be-weisende Annahme. Eher war es eben die größere Nachgiebigkeitder höheren Jahre, noch wahrscheinlicher die Verstimmung, auchwohl der Wille, es nicht auf einen neuen Kampf ankommen zulassen, was ihn nicht mehr, wie früher, hervortreten ließ. Dazukommt, daß ja auch Gebehard's weltlicher Bruder, der gegenHeinrich IV. so schlagfertige Herzog Berchtold II., in den gleichenJahren nicht mehr die frühere Thatkraft zeigte oder wenigstens sichruhig hielt").

Den Tod des Bischofs erwähnen Ortlieb, 2viibltou8. Obrem., o. 18,im Zusammenhang mit der 1109 geschehenen Einweihung des Klosters Zwi-falten : XUero post baue claciioationem anno Osbsbarckus episeopus 2. IllusXovsmbris a eorporalilms exeinptns membris (etc.), Oasus monast. I'etrisbus-,I-ib. III, e. 39, im Zusammenhang der zu 1111 in n. 82 zu bringenden Aus-sage, ferner kurz ^nnal. Oorbeions., Xim-ü. 2viüütsns., Obrem. LUvaesnssa. 1109, Xnnal. Uossovelüsns., Limal. s. Llasii (88. X, 84, XX, 658, III, 7,X, 55, 36, XVI, 103, XVII, 277). Als Todestag führen Xeerol. Ottontmr.,2vilb.lt., l)ib. aimivors. eecles. inajor. Oemstantisns., Xeorol. min. monast. s.Ustri Xigrae 8iivas, Xocrol. 1'otiisbus.: II. lei. Xovsmbr., dagegen Xeerol.IVsssobrunn., Xeerol. monast. s. lläalriei Xngustsns. civit.: III. Icl. Xovombr.auf, ebenso Xserol. s. üuäborti 8alisburgsns. und Xocrol. Xämunt. den erst-genannten Tag, Xeerol. Xlilstat.: IV. lei. Xovsmbr. (Xeerol. Oorman., I, 116,264, 294, 337s 676, 51, 127, II, 184, 306, 464).

4°) Vergl. ob. S. 52 ff.

b°) In den üsgesta opiscopor. Oonstantisnsinm, I, 81, 82, sind, alsNr. 647—654, 662, die wenigen den Jahren 1107 bis 1110 bestimmt ein-zuordnenden Handlungen Gebehard's, darunter besonders die Zwifalten be-treffenden (vergl. r>. 48), aufgeführt. Zu der Frage über die Ursachen derZurückhaltung des Bischofs in diesen letzten Jahren vergl. Henting, Geb-hard III., Bischof von Constanz 1084—1110, 103, aber besonders Hcyck, Ge-schichte der Herzoge von Zähringen, 216 n. 217, doch gegen diesen Korrespondenz-blati des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthnmsvercine,XI-III, 136. Für eine gewisse Unfähigkeit des Festhaltens früherer Ziele beidem alternden Bischof, gegenüber seiner 1093 bewiesenen Anstrengung fürden Frieden (vergl. Bd. IV, S. 403), könnte sprechen, daß bei dem in demTreffen bei Jedcsheim, am Ilb Januar 1109, zwischen den Grafen Rudolf vonBregenz und Hartmann von Kirchbcrg sich gipfelnden heftigen Streite (Needon,I. e., 59, möchte ohne Beweis — insbesondere die zwei undatirtrn Anordnungenfür Znrückerstattungen von propter äisssnsionsm, guao tomporibus patris msitbeta est entfremdeten Gütern an Kloster Rheinau, Quellen zur Schweizer Ge-schichte, III, 2, 56 n. 57, erfordern nicht die Annahme persönlicher Anwesenheitdes Königs in Schwaben — deßhalb Heinrich V. einen Aufenthalt in Schwaben