87
MSH. III, 257 1 ’ o. sinn: ,das ist eine ganz seltsame, fremde art‘.an sich war es ja freilich damals nicht auffallend, wenneine dame ihrem ritter nicht lohnte, aber von seinem Stand-punkt aus kann sich der dichter natürlich so ansdrücken,ebenso Hartmann Kl. 112: ir muot ze frömder mise stät, mitübel giltet st mir guot.
1763 1. über den tiefen se. den ist nötig' und über darf nichtgestrichen werden, in der Vorlage der Ambr. hs. stand essicher, weil der Schreiber des letzteren srvande nicht ver-stand, also keinen grund hatte über zur erklärung zuzusetzen.
1764 1. ze lande, trotz v. 1778. beide reime stehen doch weitgenug auseinander, um kakophonie zu vermeiden.
1765. 1766 ist die klammer besser zu entfernen und hinterlande ein kolon zu setzen, beide verse malen nur das verreüz ze lande, die Schwierigkeit das land zu erreichen aus.
1768 1. daz (so Beeil), dich ist»natürlich unmöglich.
1770 1. gibe ich.
1777 1. Hindert kein, wie die hs. ergiebt. die form nindertkennt Hartmann nicht, aber Nib. 1484, 3. Nith. 13, 7.
17 83 1. daz ist.
1785 1. an freuden gedulde ich armuot. den plur. verlangtdie hs. und der gegensatz zu sorgen v. 1787. vgl. 1811.
1799 machet, 1801 dunket. die Synkope des e rührt vomSchreiber her.
1818 1. emphinde vgl. MSH. 1, 24( l o.: minne enphunde.
1821 1. time,
1833 1. daz ist.
1843 1. dinen.
1852 die hs. hat enhmte. die änderung Haupts zerstört densinn, man miiszte dann anders direkt mit enbcete verbindenund der satz mit daz würde einen wünsch ausdriicken. diesist aber unmöglich, denn was soll heiszen: mancher bittetnicht um etwas anderes als dasz er lieber als seine speiseZerstörung der freude anderer hätte (!) und ihm nichtslieber wäre? der inhalt der sätze nach man kann dochnur eine tatsache, keinen wünsch ausdriicken. auszerdemist es doch viel natürlicher anders von niht ahhängen zulassen, zumal wegen des folgenden man. es musz also en-hcete heiszen. der ausdruck ist etwas allgemein: ,nichts