Berichtigungen und Nachträge.
Seite 1, Zeile 1 v. u. 1. II. Kl. S. 3, Z. 11) 1. Textkritik. Z. 31 1.regelmäsziger. S. 5, Z. 1 1. takt. Z. 9 v. u. iiuszerlich. S. 6, Z. 12 1. weisz.S. 11, Z. 9 1. anlasz. S. 13, Z. 15 1. auszerlialb. S. 19, Z. 12 tilge daskounna liinter (Hartmann). S. 20, Z. 14 1. Zurückbleiben. S. 22, Z. 13 v.u. 1. Straszburg. S. 25, Z. 19 v. u. 1. figur. S. 20, Z. 10 v. n. !. II 1 . S. 3-1,Z. 18 1. obige regel. S. 30, Z. 3 v. u. ergänze: s. 52/3. S. 37, Z. 9 1. Klage.S. 39, Z. 101. Das. S. 41, Z. 19 1. die. S. 43, Z.Ov. u. 1. sonne — tötvinsterre.S. 44, Z. 1 setze das konnna nach ,gedanken‘ liinter ,gegensatz‘. S. 47,Z. 3 liinter ,sei‘ füge ein (vgl. s. 54 a. 2). S. 51, Z. 10 v. u. 1. II. Kl. S. 50,Z. 13 v. u. 1. dasz. S. 08, Z. 4 1. mehr schreiben. Z. 5 v. u. 1. Strüzenhorn.S. 74, Z. 11 1. auszerordentliches.
Zu s. 12, anm. 2. Leider habe ich bei der unmittelbar vor demdruck erfolgten abfassung dieser anmerkung den abschnitt über responsionbei Burdach, Reinmar s. 84 ff., bes. s. 88 ff., an den ich mich nicht mehrerinnerte, auszcr acht gelassen. Burdach gelangt hier zu dem resultat,dasz ,responsionen £ d. li. Wiederholungen desselben godankens nach in-lialt oder form ebenfalls (abgesehen von dem gedankengang) die Ver-bindung von Strophen zum ,liede‘ (im modernen sinn) herbeifiihrten.seine ausführungen berühren sich z. t. sehr mit den meinigen, doch weichtseine anschauung von dem mhd. liede von der meinigen, die sich mehran Pauls ansiclit ansclilieszt und dieselbe weiter zu führen sucht, erheblichab. ebenso ist Burdach in betreff der lieder Hartmanns zu ganz andernrosultaten gelangt.
Zu s. 3 7. Herr professor Sievers hat die giite gehabt, mich aufeinen aufsatz von Credner [III. Jahresber. d. geographischen Gesellsch. zuGreifswald 1888 I. teil s. 57 ff. ,Über den Seebär 1 ] aufmerksam zu machen,wo, wie ich ebenfalls glaube, eine wirklich befriedigende erklärung von,selpwege‘ zu finden ist. die höchst eigentümliche, aber öfter beob-achtete erscheinung des sog. Seebären in der Ostsee (aber auch in derNordsee bis zur nordfranzös. küste hin. vgl. s. 84 anm.) beschreibt derVerfasser s. 71 ff. so: ,Die luft ist an allen, später von der Hut (sc. desSeebären) betroffenen kiistenpunkten äuszerst ruhig ... übereinstimmendwird nur eine , flaue brise, leichter luftzug, ruhige luft, 1 gemeldet, derruhe der atmosphiire entsprechend war auch diesee kaum bewegt,au den meisten stellen fast glatt oder doch nur ganz leicht ge-kräuselt ... von einem eigenartigen geräusch vor eintritt der flut-erscheinung wird berichtet ... als ob ein kräftiger sturm im anzugwäre, mitten in dieser ruhe der luft und der meeresfläche steigt diesee nun plötzlich und ohne jede merkbare äuszere Ursache zubeträchtlicher höhe über ihr bisheriges niveau so plötzlich, so mit einemruck, dasz am strande beschäfigte fischer nur mit mühe und nur zumteil noch trockenen fuszes die dtinen des hinterstrandes zu erreichenvermögen .. . auf offener see wird das schiff „Capelia“ plötzlich mehreremale hinter einander zur Seite geschleudert, so dasz die mannschaft ausdem schlaf aufgeweckt wird und einen Unfall befürchtend aus den kajiitenan deck stürzt (s. 73). bei den anwohnern der Ostsee hat es an er-klärungsversuchen nicht gefehlt, bald glaubte man, die Ursache fürdas plötzliche aufbrausen der gewässer in der Wirkung von windenin der tiefe des me eres erblicken zu müssen. ..— vgl. im einzelnennoch s. 03 (no. (i) s. 07 (no. 24).
DRUCK VON EHRHARDT KARRA3, HALLE A. 3«