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Hartmann von Aue als Lyriker : eine literarhistorische Untersuchung
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2; 230238 =.MF. 213, 2-5; 241249+269275 = MF. 213,13. 14; 277286 schiebt den damen ähnliche g'edanken zu,wie sie 213, 1922 die betrogene von sich fortweist, vgl. auchKl. 14041407. diese stellen beweisen wenigstens, daszHartmann ein motiv wie das des tones VIII a nicht fern lag.

Ist ferner das lied echt, so wird die continuität unsererreihe der procentzahlen nach der bereits erklärten lücke nichtunterbrochen, andernfalls würden wir hier eine zweite liickeansetzen müssen.

So reduziert sich das ungewöhnliche eigentlich nur aufdie oben s. 76 als schwerlich Ilartmannisch bezeichnetenWendungen, sowie auf den ausdruck meine stvern , der beiHartmann sonst nicht vorkommt, das letztere würde wenia-

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gewicht haben, weil dieser rechtsausdruck überhaupt nur ver-einzelt vorkommt, dagegen bleibt das auffallende der ersterenbestehen und kann nur etwa durch nachahmung eines Vor-bildes ähnlichen Charakters erklärt werden 1 ), ein analogonwürde ton XII (MF. 216, 1) bieten, derselbe gehört durchausin den anfang von Hartmanns dichten, gleichwohl tritt eraus der art der gedichte jener periode stark heraus; er machtinhaltlich einen ziemlich vollendeten eindruck. dieses sichemporheben über das niveau der gleichzeitigen Strophen er-klärt sich daraus, dasz der dichter sein Vorbild Hausen sein-stark benutzt hat. vgl. MF. 54 und 55.

Man sieht, dasz eine absolut sichere entscheidung unmög-lich ist, doch erscheint mir die echtheit als das viel wahr-scheinlichere.

X, mit welchem natürlich die einzelstrophe C 44 untrenn-bar verbunden ist, ist schon von Paul 2 ) Hartmann mit rechtabgesprochen worden, nach seinen auftaktverhältnissen würdeder ton zu den kreuzliedern Hartmanns gestellt werden müssen,allerfrühestens in die zeit von ton II (206, 19). nun hat dasgedieht überhaupt nur einen sinn, wenn es den versuch ein

*) ich finde eben noch zwei stellen K. Fleck, Flore 248: man muhtewol schriben von minnen so speehiu wort (= MF. 213, 15. 16) und Nib.Zarncke 341, 6, 2 ezn künde ein schribwre geprieven noch gesagen diemanegen ungebmre. dies ist also wohl ein sprichwörtlicher ausdruckgewesen, den Hartmann natürlich benutzt haben könnte.

2 ) beitr. II, 173.