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wirkliches minneverhältnis anzuknüpfen schildern soll, es be-stellt nur aus den conventionellen redensarten, die man beidergleichen versuchen zu machen pflegte, vgl. besonders 215,5 ff. die äuszerst höfliche absage (215, 12. 13!). nun aberdient zu jener zeit Hartmann bereits längere zeit einer dame,kann also dies gedieht nicht verfaszt haben, wenigstens würdeman den zweck eines solchen nicht einsehen. auszerdem sinddie gedichte der letzten periode des Auers durchweg wärmergehalten, was von ton X a nicht gesagt werden kann, es pasztalso nicht in die reihe der werke Hartmanns hinein und istihm daher abzusprechen, dagegen könnte es wohl ein jugend-werk Walthers sein.
XV a hat bereits Haupt in den anmerkungen für unechterklärt, weil es nichts von Hartmanns art habe, dagegen hatBartsch 1 ) in einer kurz hingeworfenen bemerkung die echtheitbehauptet und nach ihm Bech 2 ) das lied in seine ausgaheaufgenommen und dies begründet: weder in der Situation,welche der dichtende schildert noch in den gedanken oder inder spräche vermag ich etwas zu entdecken, das der artHartmanns bestimmt und sicher widerspräche!
Was zunächst die interpretation des gedichtes anbetrifft,so sind es nur einzelstrophen, 3 ) die nicht zu einem liede ver-einigt werden dürfen, das beweist schon die Überlieferung.
unter
Hartm.
Reinm.
Walther
Haupt
G
B
E
m
I
22
18
265
—
II
23
19
268
9
III
24
20
266
7
IV
25
21
267
8
V
2G
22
—
—
B und C stimmen völlig in der anordnung überein, sie gehen,wie meist, auf eine gemeinsame Vorlage zurück, ihr zeugnisgilt darum natürlich als eins, und nicht zwei, wie Schreyer 4 )
*) G. III, 484. 2 ) ausg. II 2 , 33. 3 ) ein strophenkreis. 4 ) a.
a. o. s. 31.