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Hartmann von Aue als Lyriker : eine literarhistorische Untersuchung
Entstehung
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gruot (1791). übh. später und selten.grüejen (1792).

kranc (1731) = klein? leicht? sonst nur ,schwach 1 .lahter (1719).

mindert (1777), H. Kl. 690 minder,scliepphcere (1722).

schrat (1777) = tropfen, iibk. sehr selten. II. Kl. 1620 tropfe.

sehnten (1671).

suontac (1833).

swemmen über den se (1762).

srvenden (1680). teil u. a. smenden ist beliebter ausdruck desspäteren minnesangs.

swinde (1820) adv. als adj. ein mal arm. Ileinr. 153.

umbevanc (1723).

unbehuot c. gen. (1787).

ungemeine (1750). Hartmann vrömde.

unmcezeclichen (1807) iihh. selten und später.

vaz (1851) für ,menscli vgl. Ben. zu Iw. 7026.

versinken (1715. 16).

verslinden (1666).

versniden (1675).

verspcete mich (1846). Hartmann sich (ver)sümen.versiveinen (1744).

{sich) verrvüeten (1795. 6).

freudewende (1854). mhd. WB. giebt nur 1 beleg.man (1757) = leer. MSH. III, 240 b u.

im einzelnen würde das fehlen eines oder des anderen dieserWörter bei Hartmann nichts beweisen, zusammengenommenzeigen sie aber durch ihre überaus grosze zahl, dasz der dich-ter des S. G. in einem ganz andern gedankenkreise sich be-wegt als Hartmann, mit ihm also nicht identisch sein kann,übrigens sind viele der oben aufgezählten Wörter nach aus-weis der Wörterbücher an sich sehr selten und erst aus spätererzeit belegt, es mag dies eine folge der reimspielerei und derneigung des dichters zum auffallenden und seltenen sein.

Dasz das gedieht also dem Auer abzusprechen sei, folgtwohl aus den bisher aufgeführten gründen, es braucht wohlnicht noch genauer ausgeführt zu werden, dasz die leiden-schaftliche, aufgeregte, überaus bilderreiche spräche des Werkes

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