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er dienen (741) mhd. wohl überhaupt selten. Hartmann nurverdienen.
swcrn (654) = schmerzen in übertragener bedeutung; Hart-mann hat nur die eigentliche: physischen schmerz em-pfinden. vgl. Ben. WB. z. Iw 2 s. v.werltwip (620), mhd. überhaupt selten.
Das für den dichter des büchleins ganz charakteristischebestreben antithesen aufzustellen ist schon erwähnt, rechtauffallend aber ist das fortwährende spielen mit den begriffen,liebe und leid 1 , einfach gegensätzlich verbunden treten sieauf v. 234. 434. sonst 10/11. 244. 384/85. 435. 430. 604. 607.650. 664/5. bei Hartmann kommt der gedanke auch vor,aber bei weiten nicht so oft (relativ genommen): Erec 2210.3451. 4502. 2831. Iwein 2813. 7067. 7485. Gregor 454. 2468.3077. 3899. armer Heinrich 709. 765/6. weniger prägnantnoch einige andere male, man kann fast sagen, dasz imbüchlein allein dieser gegensatz so oft verwendet ist, wie inden übrigen epischen dichtungen des Auers zusammen, ein-flusz Gottfrieds von Straszburg mag man hierin erblicken,wenn natürlich auch gar kein grund vorliegt jenem unser büch-lein zuzuschreiben. 1 )
Auch in beziehung auf sprichwörtliches u. ä. ist der Ver-fasser des büchleins über das rechte masz hinausgegangen. esfinden sich ca. 22 teils direkte, teils indirekte derartige bezüge.namentlich wird der ausdruck die wisen hier fast zu tode ge-hetzt: v. 52. 343. 477. 581. 604. 609. 650. Hartmann brauchtdiese Wendung in seinen sämtlichen werken nicht so oft, alswir sie hier haben. Sentenzen streut er nur selten ein, namentlichim Gregor und armen Heinrich sehr wenig: der dichter desbüchleins liebt es dagegen, eine solche an die spitze eines ab-schnittes zu stellen und dann förmlich abzuhandeln: vgl. 53 ff;581 ff. überhaupt sucht derselbe geradezu sein werk zu dis-ponieren und wie eine abkandlung zu gestalten vgl. 137 ff.;477 ff. ; 615 ff. hierher gehört auch die mit seiner neigung zugegensätzen zusammenhängende Spielerei v. 665. 688. 697. 727.753. — nichts von alledem bei Hartmann, der nur gern miteinem als ich iu nü Bescheide eine erklärung folgen läszt.
9 Bechstein, Trist, s. XXXY. Schreyer 49 ff.