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füllt, denn inan darf doch bei der berechnung nicht auszeracht lassen, dasz der Erec fast zehn mal so lang ist, wie derarm. Heinr. hei genieit sind die bedeutungen zu scheiden.1. = herrlich (wie im volksepos) im Erec 5 mal; 2. = froh4 mal, a. II. 1 mal. in der letzteren bedeutung findet es sich auchsonst (NTfen); = herrlieh auch S. G. 1657, obgleich dies sehrspät anzusetzen sein wird. — auf solche kleinigkeiten kannman keine Chronologie bauen, da sie rein zufällig sind, imGreg, und I büchl. findet sicli gemeit nicht: will man denndaraus folgern, dasz beide später sind als Er. und Iw.?
Direkt gegen Naumann sprechen seine eigenen metrischenbeobachtungen. nach zweisilbigem auftakt sei der accent aufein unbedeutendes wort zu legen 1 ): im Er. 28 mal, Iw. 10 mal,I büchl. 10 mal, Greg. a. II. je 4 mal. N. beachtet hier wieder nichtdas doch sehr wesentliche Verhältnis dieser zahlen zur Zeilen-zahl der epen. danach ergiebt sich die reihe: Ib. (v. = 1:191),arm. Ileinr. (1 : 380), Iw. (1 : 816), Greg. (1:1000). das stimmtnicht mit seiner vorausgeschickten 2 ) Chronologie.
Gegen diese unbewiesenen behauptungen wendet sich vorallem Goedeke 3 ), der den Iwein vor den arm. Ileinr. setzt,so auch Simrock 4 ) und San Marte 5 ) und Paul, welcher unterhetonuug der g-rundlosigkeit aller bisher aufgestellten ansich-ten°) im Gregor 1 ) auf grund eigener beobachtungen meint, daszErec und arm. Ileinr. die grenzpunkte der reihe wären, Greg,und Iw. aber, näher mit einander verwant die mitte bildeten,er scheint, wenigstens nach den zahlen, welche auf den titelnseiner kleinen ausgaben stehen, zu ordnen: Erec. Iwein. Gre-gor. arm. Heinr. eine begrtindung giebt er jedoch auch nicht.
Aus allen ansichten hebt sich als wohl allgemein aner-kannt so viel heraus: *
1. dasz der Iwein nach dem Erec gedichtet ist:das beweist schon die anspielung in dem ersteren auf den Er.(vgl. v. 2791—94).
2. dasz, wenn man den Iwein und die blichleineinmal ganz bei seite läszt, die reihenfolge der übrigenErec, Gregor, Armer Heinrich ist.
') wir nehmen einmal an, dasz diese beobachtung richtig sei. 2 ) vgl.oben s. 47. 3 ) I, 89 ff. ä ) Übersetzung d. a. II. 2 s. VIII. IX. 6 ) leben unddichten Wolfr. v. E. II, 249. °) arm. Heinr. s. III ’) ausg. 1882 (s. III).