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Zweierlei ist an dieser tabeile sehr merkwürdig: 1) diedifferenzen der procentzalilen sind im anfang sehr unbedeutend,wachsen (besonders seit 15 %1 bedeutend, um zuletzt eine sehrbeträchtliche höhe zu erreichen, darüber ist schon gesprochen.2) zwischen den zahlen 2,22 und 9,00 findet sich einganz auffallender sprung, der nach der sonst zu beobach-tenden stetigen Zunahme der procentzahlen nicht natürlich undorganisch sein kann; in der nähe von ton YII wäre er nichtaulfällig, hier ist demnach eine lüeke anzunehmen. zu dieserannahme stimmt nun vortrefflich die stelle des von Gliers 1 ),der von verlornen leichen Hartmanns künde giebt. da diereihe der lyrischen Schöpfungen des letzteren 1189 ihr endefindet, so musz man wohl auch die leiche vor diesem terminansetzen und nichts hindert, sie in die liicke einzuschieben,indessen steht man dabei auf unsicherem boden. wichtigerist, dasz ohne zweifei die ,Klage 1 die Verbindung beider [durcha und b bezeichneter] teile herstellt, man wende nicht ein,dasz dieselbe wegen ihrer epischen form der tradition derlyrik fernstehen müsse: aus einer sehr merkwürdigen erschei-nung, die aber erst später 2 ) besprochen werden kann, ergiebtsich unzweideutig, dasz Hartmann in ihr die epische formganz nach den gesetzen des lyrischen verses zu behandelnversucht hat. sie musz also gerade nach den intentionen desdichters mit seinen lyrischen, nicht aber epischen erzeugnissenzusammengestellt werden, sie konnte nur zu einer zeit ge-dichtet werden, wo Hartmann von der tradition des epos nochwenig alinung hatte 3 ).
Zur einschiebung in die lüeke passen auch die Voraus-setzungen der Klage gar wohl, dieselbe ist ohne frage einjugendwerk Hartmanns, das beweist einmal der umstand, daszer selbst sich v. 7. 1479 ff. als ganz jungen menscben einführt,dann aber macht sie auch einen noch durchaus unreifen eindruck.hier findet sich ganz besonders gern, wie im Erec, die gewohnheit,französische Wörter anzubringen: ein beweis, dasz der dichter fran-
*) Haupt arm. Ileinr. einl. s. VI.
2 ) teil B.
3 ) Uber die Verschiedenheit lyrischen und epischen Versbaues im mhd.behalte ich mir weitere ausführungen noch vor.