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Hartmann von Aue als Lyriker : eine literarhistorische Untersuchung
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ton IV: 209, 5 24.

Es ist ein lied.

209, 7 ist das von Haupt gegen die Überlieferung zugesetzteman wieder zu streichen, auftakt braucht hier ebenso wenigzu stellen wie 20G, 11 und 207, 38.ton V: 209, 25 211, 19 soll seines inbalts wegen amende mit 218, 5 ff. besprochen werden.

ton VI: 211, 2026.

211, 20 sende/ ir lieben man B C.

Der ausdruck üf dise varl ist zwar namentlich nach denStrophen des vorhergehenden tones völlig verständlich, genügtaber au sich nicht zur bezeiclinung einer kreuzfahrt. die stropliewird darum als bruchstück eines liedes aufzufassen sein.

ton VII: 211, 27 212, 12.

211, 33 frumel (nach B). C setzt öfter ein ge- hinzu: zb. 207,35 ungelrinwen.

Burdach 1 ) stellt mit recht die Selbständigkeit der erstenStrophe wieder her: sie enthält nur die ausführung eines sprich-wörtlichen ausdrucks und hat mit deu folgenden beiden nichtszu tun. diese werden durch das in beiden durchgeführte spielmit dem worte sleele und seinen Zusammensetzungen zu einemliede vereinigt 2 ). Paul 2 ) meint, dasz die staete der zweitenStrophe dieselbe dame sei, wie die der ersten, das einfachstewäre wegen 211, 38 des hat mir min unstcelekeit ein slcetez tripverlern an eine andere zu denken, indessen kommt nichts daraufau, weil das Wortspiel allein der zweck des ganzen ist.

ton V113: 212, 1336.

212, 36. daz er an (B C). deir ist überhaupt sehr selten, vgl.rnlid. WB. I, 314 a , 1 ff. Lachm. z. Nib. 1070, 4.

Dasz die drei Strophen nicht ein lied bilden, beweist schonHeinzeis 4 ) mangelhafte begriindung ihres Zusammenhangs, dieSelbständigkeit der dritten ist ohne weiteres klar, sie enthältdie wortspielende ausführung eines allgemeinen gedankeus:die weiber sind Schmeicheleien sehr zugänglich; ein mann ohnefalsch soll dergleichen unterlassen, dann wird sein glück be-

') a. a. o. s. 100. -) ähnlich Veldeke 61, 33 ff. 3 ) beitr. II, 4S2 anm.

4 ) H. z. XV, 131.