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Strophe I hat schon Burdach 1 ) für selbständig erklärt.,nrein treuer dienst nützt mir nichts, ich vergeude mein leben,doch will ich ihr nicht zürnen und böses wünschen 1 sagt Hart,dort; es klingt durch das ganze ein leiser vorwurf hindurch,im folgenden 2 ) wiederholt der dichter den grund seines leideswie etwas ganz neues und erklärt sich für den schuldigen teil,in einem liede ist so etwas unerträglich.
Burdach will nun Strophe 2—4 zusammenfügen, weil siedurch die Wiederholung des Wortes , wandel“ und seiner Zu-sammensetzung zusammengehalten würden, aber das bloszemehrmalige Vorkommen, eigentlich nur von wandel, beweistnichts, es spricht eher gegen die Zusammengehörigkeit, etwasanderes wäre es, wenn es wie 211, 35 ff. ein beabsichtigtesspiel mit diesem Worte bedeutete, das ist es aber nicht, dieWiederholung des wertes wird dadurch völlig erklärt, daszeigentlich jede Strophe dasselbe sagt, ein gedankenfortschrittist nirgends zu bemerken, wohl aber sind 205, 18 und 206, 9gleichen sinnes und deutliche abschlüsse der betreffendenStrophen, einzeln sind also die Strophen tadellos, zusammen-gesetzt würden sie ein schlechtes lied mit fortwährenden Wieder-holungen, ohne inneren fortseh ritt ergehen: also musz man sieeinzeln lassen, wie auch die Überlieferung zeigt.
ton II: 206, 19 — 207, 10.
206, 27 ergiebt die Übereinstimmung der unabhängigen hss. AB gegeben :i ), C änderte in das geläufigere ergeben.
207, 5 genaden, was die noch gebräuchliche form ist (B C). vgl.206, 26; 211, 11.
In der Strophenordnung stimmt A mit C; B hat die genauentgegengesetzte.
MF
C
A
B
206, 19
14
4
12
206, 29
15
5
11
207, 1
16
6
10
andere abweichungen der hs. C von B machen wahrschein-lich, dasz C auszer X hier noch eine andere quelle benutzte,aus der es die reihenfolge entnahm, ausserdem einige lesarten.
') Reinmar und Walther s. 100. 2 ) MF. 205, 13. 14.
3 ) so nach Pfeiffers abdriicken; MF. also unrichtig.