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MF., einem sänger seliönlieiten aufdrängen, welche er nacliseiner Stellung innerhalb der ganzen lyrik noch nicht beab-sichtigen, ja vielleicht noch nicht einmal fühlen konnte.
Die regelung des auftaktes kann man von alten gedickten,- 1 zb. Arnsteiner Marienleich, über die frühsten minnelieder hin-weg bis zu denen der modernen, romanischen ricktung all-mählig fortschreiten sehen: ein zug, der immer bewuszter undenergischer wird, den höhepnnkt erreicht dieselbe etwa imbeginn des XIII. jalirhunderts. noch Walther hat genug zwei-silbige auftakte.
Auszer dieser generellen entwicklung der regeln für diebildung des auftakts ist für die kritik aber auch noch eineindividuelle zu berücksichtigen: oft bleibt der dichter in seinenerstlingswerken hinter der von seinen genossen bereits er-reichten höhe zurück, um sich erst langsam zu ihr hinzu-arbeiten.
So bietet die historische, in sich verbundene folge dich-terischer erzeugnisse dem äuge ein natürliches und in sichwohl begründetes hin und herwogen der formen dar. ist manberechtigt, dieses zu beschränken oder zu zerstören?
Wir wenden uns nun zu der besprecliung der einzelnen
töne.
Ton I: 205, 1 — 206, 18.
In MF. ist zu lesen:
205, 2 ze fröiden min Iröst BC. 1 )
—, 7 dienest, diese form braucht Hart, allein, vgl. 205, 19. sieist auch sonst die gewöhnliche lautgesetzliche.
—, 9 man also BC. vgl. 207, 30.
—, 13 daz ist BC.
—, 25 geloabe C (B fehlt)').
206, 9 mich enslelit (C min), das en- ist hier nach C (B fehlt) zu-zusetzen; ebenso auch v. 38 (nach A).
—, 11. Haupt vermutet, um Übereinstimmung mit den andernStrophen zu erzielen, unnötig und weniger gut betwiru/et. diedurative bedeutung von twingen = ,lasten auf jem.‘ pasztweit besser als die perfektive von betrvinget = ,drückt zuboden 1 . wichtig ist, dasz von diesen Strophen 4 überall auf-
*) so schon Paul beitr. II. 172.