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dies kriterium für die abgrenzung eines liederbuehes verwirft,eine solche unregelmäszigkeit kann die verschiedensten gründehaben, wenn man die beschaffenheit der liederliss. und derihnen in der anlage sicherlich gleichen liederlmcher bedenkt,wo auf dem rande nachträge gemacht wurden, wo man imtext selber platz für dergleichen frei liesz '), wenn man weiternicht ausser acht läszt, dasz C die Vorlage X sicher späterals B benutzt hat, als sie wohl bereits mit solchen nachträgen * 2 )versehen war, so wird man auch auf eine sichere sclieidungder bestandtcile der ersten partie verzichten müssen. Heinzei 3 )will die unechtheit der Strophen C 22 B 18 — C 2G B 22 alsmaszgebend für die ansetzung eines II. liederbnchs hinstellenund Paul hält dies unter dieser Voraussetzung für wahrschein-lich 4 ). aber warum soll X bei seiner Sammeltätigkeit nicht aucheinmal ein unechtes lied aufgenommen haben?
Wir können also aus der Überlieferung der liss. sehr wenigfür die entstehnng des Hartmannischeu corpus entnehmen, undgar nichts für die Chronologie.
II. textln-itik.
Der text Hartmanns im MF. bedarf, ganz abgesehen vonden bekannten, streitigen punkten (über zweisilbige Senkungen,daktylischen rhythmus n. a.) vor allem in der behandlung desauftaktes einer eingehenden Umgestaltung, die ganze ausgabedes MF. durchzieht in gleicher weise das bestreben, den oftsehr unregelmäszigen auftakt gleichnamiger, mindestens ein-silbig zu gestalten, mag es sich um jüngere oder ältere dichterhandeln, dies verfahren wird nicht blosz in den meisten fällendurch die unanfechtbare Überlieferung verboten, sondern istauch an sich ein unhistorisches, freilich ist, wenigstens in ge-sungenen lyrischen gediehten (nicht jedoch im recitierten eposoder rornan!) regelmässiger oder einsilbiger auftakt schöner,als das gegenteil, aber ehe dies gefiihl durchgebrochen undzu klarem gesetz formuliert war, bedurfte es einer langen tra-dition von dichter zu dichter, man darf darum nie, wie oft im
') vgl. Pfeiff. Weingartn. lis. s. 46. Haupt z. MF. 216. 28.
2 ) darauf beruhen vielleicht plusstrophen iu C gegenüber B.
3 ) a. a. o. 125 ff. 4 ) a. a. o. 481.
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