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hen. Aber wenn Du eine^solche Liebe zum Leben hast,daß Dir nur daran liegt, fort zu leben, einerlei fürwelche Zwecke, und nur die Nerven und die Adern mitdem Lebenselirir der Alchimisten aufzufrischen; dann,warum Dich solchen Gefahren von Seiten der in denLüften lebenden Wesen absichtlich aussetzen? Denn ebendas Elirir, das ein reicheres, stolzeres Leben in den Kör-per strömt, schärst die Sinne so, daß jene Larven der LuftDir sichtbar und hörbar werden; so daß, wenn man nichtallniälig sich gewöhnt hat, jene Phantome zu ertragenund ihre Bosheit zu bewältigen, ei» Leben mit solcherBegabung das entsetzlichste Schicksal seyn müßte, das einMensch sich wählen könnte. Daher kommt es, daß, ob-wohl das Elirir aus den einfachsten Kräutern gebraut ist,doch nur dessen Leib zu seiner Aufnahme vorbereitet ist,der die schärfsten Prüfungen durchgemacht hat. Ja, Ei-nige, durch die Gesichte, welche auf ihr Auge beim erstenZug einstürmten, in das unerträglichste Grausen undEntsetzen hineingeängstigt, haben den Trank wenigerkräftig gefunden zu erhalten und zu stärken, als die ar-beitende Todesangst und Pein der Natur, zu zerstören.So ist für den Unvorbereiteten das Elirir nur das tödt-lichste Gift. Unter den Bewohnern des die Schwelle bil-denden Mittelreichs ist auch Ein Wesen, das an Bosheitund Haß Alle seines Geschlechtes übertrifft — Eines, dessenAugen die Muthigsten gelähmt haben, und dessen Machtüber den Geist genau im Verhältnis! von dessen Furchtzunimmt. Wankt Dein Muth!"