Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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er glaubte ein Menschengeschlecht durch seine Chemie schaf-fen zu können; er maßte sich die göttliche Gabe anden Athem des Lebens! Er wollte Menschen schaffen, undam Ende gestand er doch selbst, daß es nur Pygmäenwerden könnten! Meine Kunst geht dahin, übermensch-liche Menschen zu machen. Aber Ihr werdet ungeduldigüber meine Abschweifungen. Verzeiht mir. Alle jeneMänner (sie waren große Träumer, wie Ihr zu werdenwünscht,) waren vertraute Freunde von mir. Aber sie sindtodt und Staub. Sie schwatzten von Geistern aber siefürchteten sich, in anderer Gesellschaft zu seyn, als dervon Menschen. Wie Redner, die ich, als ich auf der Pnyrzu Athen stand, gehört, welchem der Versammlung strahl-ten mit Worten wie Cometen, und deren Feuer im Feldeerlosch wie eine Rakete an einem Festtage. Ho, ho! De-mosthenes, meine Heldenmemme, wie flüchtig waren beiChäronea Deine Fersen! Und du bist noch immer unge-duldig ! Ich könnte Dir solche Wahrheiten erzählen vonder Vergangenheit, die Dich zum Licht der Schulen ma-chen würden! Aber Dich gelüstet nur nach den Schattender Zukunft. Du sollst Deinen Wunsch haben. Aber zuerstmuß der Geist geübt und geschult werden. Geh' in DeinZimmer und schlafe; faste strenge; lies keine Bücher;sinne nach, phantasire, träume, betäube Dich, wenn Duwillst. Der Gedanke gestaltet sich am Ende sein eignesChaos. Vor Mitternacht suche mich wieder auf!"