Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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die Geistlichkeit nicht genug um die Belehrung derarmen Männer, aber -um Unterricht der armenKnaben hat sie freudig mit unterzeichnet. Ichfinde die Geistlichen als Unterstüzzer der Sonntags-und Kindcrschulen, aber nie sah ich fle die Hand-werkerinstitute oder die Bittschriften gegen die Be-steuerung der Kentniffe ausmunteru. Warum Das?Der Zwek ist doch in beiden der gleicht! Der Unter-richt hört nicht mit dem Knaben auf; er ist Aufgabedes ganzen Lebens. Doch wir wollen uns mit unsremTadel nicht übereilen; vielleicht daß der Klerus,durch so manche Vertheidiger der Volksbildungangrklagt, die natürliche Wirkung weit verbreiteterKentniffe nur nicht gehörig ins Ang faste. Viel-leicht stellte er sich vor, Wissenschaft, wenn nichtfest an religiöse» Unterricht geknüpft, sei der Reli-gion gefährlich. Aber für den Armen muß überallReligion sein; er bedarf deren Tröstung; er labtsich an ihrem Balsam. Die Offenbarung ist seintausendjähriges Reich, seine große Emancipation.So sind in Amerika Kentniffe am meisten verbreitetund gleichwol wird die Religion nirgends inniger,enthusiastischer verehrt. *) Man kann sich dort wol

") In einer im Jahr 1852 von Hrn Jngersoll zuPhiladelphia gehaltenen Rede komt folgende schöneStelle vor. Der Redner spricht von dem gereif-ten religiösen Geist in den V. St. und behaup-tet Religiosität sei ein nvthlveodiges Srgebnißder DolkSherrschaft.Selbst Rob«spierre/< ruft